Ssangyong: Großes Interesse am Korando

Autor: Andreas Wehner

Ssangyong hat in diesem Jahr den Korando erneuert, den Tivoli überarbeitet und den Rexton für die neuesten Abgasrichtlinien fit gemacht. Das sorgte für sinkende Verkäufe. Deutschland-Geschäftsführer Ulrich Mehling erläutert im Interview, warum er trotzdem guter Dinge ist.

Ulrich Mehling, Geschäftsführer von Ssangyong Motors Deutschland
Ulrich Mehling, Geschäftsführer von Ssangyong Motors Deutschland
(Bild: Wehner / »kfz-betrieb«)

Redaktion: Sie liegen bei den Neuzulassungen laut KBA per August mit etwas mehr als 1.700 Fahrzeugen um 8,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Wie beurteilen Sie die Situation?

Ulrich Mehling: Wir liegen etwas zurück, richtig. Das liegt in erster Linie daran, dass wir aufgrund der Modellumstellungen bei Korando und Tivoli längere Produktionspausen hatten. Auch die Rexton-Produktion wurde aufgrund der WLTP-Umstellung für einige Zeit angehalten. Zudem haben wir ja den XLV nicht mehr. Wir spüren jedoch ein hohes Interesse der Kunden. Unsere Aktion mit der Supermarktkette Real im Frühjahr ist gut gelaufen. Wir hatten zum Abverkauf des bisherigen Tivoli ein Sondermodell im Prospekt des Unternehmens und in ausgewählten Märkten beworben. Wir werden das im Herbst mit dem überarbeiteten Modell wiederholen. Und auch vom neuen Korando, der Ende September gestartet ist, erhoffen wir uns noch einen Schub zum Jahresende. Wir haben bereits über 700 Händlerbestellungen. Das stimmt uns positiv.

Ssangyong Korando: In eine neue Zeit
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Wo werden Sie zum Jahresende beim Absatz landen?

Wir gehen davon aus, dass wir inklusive des Pick-ups Musso, der ja in den Pkw-Zulassungen des KBA nicht erfasst ist, rund 3.000 Fahrzeuge verkaufen werden.

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Redakteur Newsdesk Automotive