Ssangyong nimmt 4.000 Einheiten ins Visier

Autor: Andreas Wehner

Der gute Jahresstart stimmt Ssangyong-Geschäftsführer Ulrich Mehling optimistisch, im Gesamtjahr noch etwas mehr Fahrzeuge zu verkaufen als ursprünglich geplant.

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Ulrich Mehling, Geschäftsführer von Ssangyong Deutschland, will in diesem Jahr beim Absatz stärker als geplant zulegen.
Ulrich Mehling, Geschäftsführer von Ssangyong Deutschland, will in diesem Jahr beim Absatz stärker als geplant zulegen.
(Foto: Wehner)

Ssangyong ist mit dem Jahresstart auf dem deutschen Markt zufrieden. „Wir haben insgesamt bis Ende Februar schon 1.000 Händleraufträge generiert und verzeichnen rund 500 Neuzulassungen. Das stimmt uns optimistisch“, sagte Ulrich Mehling, Geschäftsführer von Ssangyong Motors Deutschland, auf dem Genfer Autosalon im Gespräch mit »kfz-betrieb«.

Mehling hofft daher, in diesem Jahr in Deutschland sogar mehr als die zunächst offiziell geplanten 3.500 Einheiten verkaufen zu können. „4.000 ist ambitioniert, aber nicht unrealistisch“, sagte der Geschäftsführer.

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Seinen Beitrag dazu leisten soll der in Genf erstmals vorgestellte XLV – die Langversion des Kompakt-SUVs Tivoli. Er kommt im Juni auf den Markt. Mit dem Modell hofft Ssangyong, neue Zielgruppen zu erreichen: vor allem Familien und Freizeitsportler. Bei einem unveränderten Radstand von 2,60 Metern wurde die Karosserie des XLV um 23,8 Zentimeter auf 4,40 Meter verlängert. Der Zuwachs kommt komplett dem Gepäckabteil zugute, dessen Volumen im Vergleich zum Tivoli um rund 70 Prozent auf 720 Liter zugelegt hat.

Beim Antrieb stehen die beiden aus dem Tivoli bekannten Motoren zur Wahl: der 94 kW/128 PS leistende e-XGi160 Benziner und der e-XDi160 Dieselmotor mit 85 kW/115 PS. Beide lassen sich mit Front- oder Allradantrieb kombinieren. Die Kraftübertragung übernimmt ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder eine Sechs-Stufen-Automatik.

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Ssangyongs Optimismus für das laufende Jahr fußt neben der erweiterten Modellpalette auch auf dem weiter wachsenden Händlernetz, das um 30 Betriebe auf 230 Standorte vergrößert werden soll. „Wir sind im Norden und Osten Deutschlands bereits ganz gut vertreten. Nachholbedarf haben wir vor allem im Süden“, sagte Mehling mit Blick auf die Open Points. Ssangyong sucht vor allem in der Metropolregion Stuttgart, im erweiterten Großraum München und im Rhein-Main-Gebiet noch Händler.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«