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Staat unterstützt Umrüstung von Handwerker-Dieseln

| Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Das lohnt sich: Rüsten Handwerker oder Lieferanten ihren alten Diesel um, erhalten sie bis zu 5.000 Euro vom Staat. Allerdings kommen nicht alle Betriebe in den Genuss der Förderung.

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(Foto: gemeinfrei)

Diesel und keine Ende. Doch diesmal gibt es positive Nachrichten. Das Bundesverkehrsministerium fördert seit Anfang des Jahres 2019 die Nachrüstung leichter Nutzfahrzeuge mit einem älteren Dieselmotor. Bis zu 5.000 Euro erhalten Handwerker und Lieferanten, wenn sie ihr altes Dieselfahrzeug nachrüsten lassen.

Abhängig ist der Betrag von den Kosten: Die Förderquoten liegen zwischen 40 und 60 Prozent der Umrüstkosten (System- und externe Einbaukosten). Dabei wird der Höchstbetrag von 5.000 Euro nur bis Ende Mai bezahlt. Ab Anfang Juni 2019 gibt es nur noch bis zu 4.000 Euro vom Staat, also 1.000 Euro weniger.

Antragsberechtigt sind Halter von gewerblich genutzten Handwerker- und Lieferfahrzeugen der Fahrzeugklassen N1 und N2 (für die Güterbeförderung ausgelegte und gebaute Kfz). Dabei darf die zulässige Gesamtmasse 7,5 Tonnen nicht übersteigen. Zudem muss es ein älterer Diesel sein, also zur Schadstoffklasse Euro 1 bis Euro 5 gehören.

Um die Förderung zu beantragen, muss das Unternehmen seinen Firmensitz in einer der besonders belasteten Städte oder einem der angrenzenden Landkreise haben. Berechtigt ist auch, wer eine nennenswerte Anzahl an Aufträgen (25 Prozent der Aufträge oder mehr im abgelaufenen Geschäftsjahr) in der belasteten Stadt durchführt. Informationen zu den Städten und zum Programm insgesamt hat die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen zusammengestellt. Diese hat die Anstalt auf ihrer Website zusammengefasst. Bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen können die Anträge auch eingereicht werden.

Das Förderprogramm ist ein ergänzendes Konzept zum „Sofortprogramm Saubere Luft 2017–2020“ der Bundesregierung, das mit weiteren Maßnahmen helfen soll, die Luftqualität und damit den Gesundheitsschutz der Bevölkerung in belasteten Städten und anliegenden Landkreisen zu verbessern.

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