Alternative Antriebe Staatliche Förderung für E-Lkw genehmigt

Autor / Redakteur: ampnet / Lena Sattler

Mit der Zustimmung der EU-Kommission kann das Bundesverkehrsministerium (BMVI) jetzt Projekte für Elektrofahrzeuge unterstützen. Unter anderem ist geplant, die Ladeinfrastruktur auszubauen und klimafreundliche Nutzfahrzeuge anzuschaffen.

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Das BMVI will für die Anschaffung klimafreundlicher Nutzfahrzeuge bis 2024 rund 1,6 Milliarden Euro bereitstellen.
Das BMVI will für die Anschaffung klimafreundlicher Nutzfahrzeuge bis 2024 rund 1,6 Milliarden Euro bereitstellen.
(Bild: ampnet/Daimler)

Grünes Licht aus Brüssel: Die vom BMVI entwickelte Förderrichtlinie für Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben kann nach der Genehmigung durch die Europäische Kommission starten. Das Programm fördert batterie-, brennstoffzellen- und (Oberleitungs-) hybridelektrische Fahrzeuge, die entsprechende Tank- und Ladeinfrastruktur sowie Machbarkeitsstudien.

Förderung für knapp sieben Milliarden Euro geplant

Konkret umfasst die Richtlinie drei Elemente: Förderung der Anschaffung von neuen klimafreundlichen Nutzfahrzeugen der EG-Fahrzeugklassen N1, N2 und N3 sowie auf alternative Antriebe umgerüsteter Nutzfahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen N2 und N3 in Höhe von 80 Prozent der Investitionsmehrausgaben im Vergleich zu einem konventionellen Dieselfahrzeug. Förderung der erforderlichen Tank- und Ladeinfrastruktur in Höhe von 80 Prozent der projektbezogenen Gesamtausgaben. Und die Förderung von Machbarkeitsstudien zu Einsatzmöglichkeiten von klimafreundlichen Nutzfahrzeugen sowie der Errichtung oder Erweiterung entsprechender Infrastruktur in Höhe von 50 Prozent der projektbezogenen Ausgaben.

Für die subventionierte Anschaffung klimafreundlicher Nutzfahrzeuge will das BMVI bis zum Jahr 2024 insgesamt rund 1,6 Milliarden Euro sowie circa fünf Milliarden Euro für den Aufbau der Tank- und Ladeinfrastruktur (Pkw und Lkw) bereitstellen.

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