Mazda Stabile Händlerrendite im Corona-Jahr

Autor: Julia Mauritz

Die deutschen Mazda-Händler haben 2020 im Schnitt eine Umsatzrendite von 2,1 Prozent erwirtschaftet – und das trotz eines starken Einbruchs der Neuzulassungen. Die Gründe dafür sind vielfältig.

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Während das Neuwagengeschäft rückläufig war, ist das Servicegeschäft im Mazda-Handel 2020 um sechs Prozent gewachsen.
Während das Neuwagengeschäft rückläufig war, ist das Servicegeschäft im Mazda-Handel 2020 um sechs Prozent gewachsen.
(Bild: Mazda)

Zum achten Jahr in Folge haben die deutschen Mazda-Händler 2020 eine durchschnittliche Umsatzrendite von mindestens 2,0 Prozent erreicht: Corona zum Trotz erwirtschafteten sie im Schnitt 2,1 Prozent Umsatzrendite vor Steuern. Allerdings war die Spreizung zwischen den erfolgreichen und den weniger erfolgreichen Händlern laut Felix Gebhart, Vertriebsdirektor bei Mazda Deutschland, sehr groß.

Der Leverkusener Importeur führt dieses positive Ergebnis unter anderem auf das Corona-Hilfspaket zurück, das er kurz nach dem ersten Lockdown im März 2020 auf den Weg gebracht hatte. Mazda hatte unter anderem zwei Mal die Verkaufsziele gesenkt und die Zielerfüllung auf mindestens 90 Prozent fixiert. Zudem hatte der Importeur auf eine Reihe liquiditätsschonender Maßnahmen gesetzt, die ihre Wirkung bis weit in den Sommer entfaltet hatten.

Die Mazda-Neuzulassungen waren im vergangenen Jahr um 38,1 Prozent auf 44.346 Einheiten gesunken. Damit gingen die Verkaufszahlen der japanischen Marke deutlich stärker zurück als im Marktdurchschnitt (–19,1 %). Im Gegenzug sei es Mazda zufolge jedoch gelungen, die zugelassenen Fahrzeugbestände im Handel erfolgreich und mit positiven Deckungsbeiträgen an die Endkunden zu verkaufen. Insbesondere das letzte Quartal 2020 habe mit vielen Kundenauslieferungen zum stabilen Renditeergebnis beigetragen. Ausschlaggebend sei für das gute Ergebnis vor allem der vollelektrische Mazda MX-30 gewesen. Unter dem Strich habe dieses Modell für über 20 Prozent der Neuzulassungen gesorgt. Im Servicegeschäft lagen nach Angaben des Importeurs sowohl der Teileumsatz als auch der Bruttoertrag jeweils rund sechs Prozent über dem Vorjahr.

„Wir hatten uns das letzte Jahr sicherlich alle etwas anders vorgestellt. Es war ein Jahr, in dem sich gezeigt hat, dass wir ein starkes Händlernetz haben, partnerschaftlich agieren und flexibel auf den Markt reagieren können“, resümiert Bernhard Kaplan, Geschäftsführer von Mazda Deutschland.

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Stv. Ressortleiterin