Ausbau der Ladeinfrastruktur Städte und Gemeinden könnten zum Flaschenhals werden

Autor: Doris Pfaff

Der Ärger um einen Stuttgarter Autofahrer, der auf dem Bürgersteig sein E-Auto lädt und dafür ein Bußgeld kassiert hat, zeigt, was auf die Städte und Gemeinden zukommt. Während das Kfz-Gewerbe mehr Tempo beim Ausbau verlangt, fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund Hilfen für die Kommunen.

Je mehr Elektrofahrzeuge zugelassen werden, desto größer wird der Bedarf an Lademöglichkeiten. In den Großstädten ist das ein Problem.
Je mehr Elektrofahrzeuge zugelassen werden, desto größer wird der Bedarf an Lademöglichkeiten. In den Großstädten ist das ein Problem.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Die Zahl der Elektrofahrzeuge in deutschen Städten steigt. Und damit auch der Bedarf an Lademöglichkeiten. Nicht jeder hat einen Stellplatz samt Wallbox. Die Not ist teilweise groß. Doch das Ladekabel quer über den Bürgersteig zu legen, ist verboten. Für die Städte und Kommunen wird der Bedarf an Ladestrom zunehmend zum Problem.

Die Umstellung vom Verbrenner auf einen Elektromotor ist nicht nur politisch gewollt, sondern wird seit anderthalb Jahren mit hohen Förderprämien angeschoben. Das wirkt, wie auch die jüngste Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) zeigt. E-Autos und Plug-in-Hybride sind trotz Chipmangel auf dem Vormarsch und machten im September bereits ein Drittel bei den Neuzulassungen aus.

Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik