Städte und OEMs entwickeln urbane Mobilität

„Plattform Urbane Mobilität“ nimmt Arbeit auf

| Autor: sp-x/gr

Die Plattform Urbane Mobilität will die Bedürfnisse der Menschen und des Verkehrs in Großstädten unter einen Hut bringen.
Die Plattform Urbane Mobilität will die Bedürfnisse der Menschen und des Verkehrs in Großstädten unter einen Hut bringen. (Bild: Bosch)

In Berlin haben am Dienstag Vertreter deutscher Großstädte und der deutschen Automobilindustrie die „Plattform Urbane Mobilität“ vorgestellt. Ziel der neuen Kooperation ist eine zukunftsfähige Mobilität in deutschen Großstädten. „Mit diesem Schulterschluss zeigen Städte und Industrie ihre große Bereitschaft, gemeinsam innovative Lösungen für urbane Mobilität zu entwickeln, um die Lebensqualität der Bürger in den Städten zu erhöhen“, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann.

Neben den sieben Städten Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover Leipzig, Ludwigsburg und München beteiligen sich die Unternehmen Audi, BMW, Continental, Daimler, Porsche, Bosch, Schaeffler und VW Nutzfahrzeuge sowie der Verband der Autoindustrie VDA an dem Gemeinschaftsprojekt.

Die Plattform Urbane Mobilität will trotz des stetig zunehmenden Verkehrs in deutschen Städten mithilfe der Elektrifizierung und Digitalisierung den urbanen Raum lebenswerter und Verkehr „nachhaltiger“ machen. „Die Stadt der Zukunft braucht mehr Lebensqualität, bessere Erreichbarkeit und weniger Emissionen. Wir nennen das ein städteverträgliches Mobilitätskonzept“, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz.

Gefördert werden sollen Projekte, mit deren Hilfe Verkehr platzsparender, effizienter, gemeinschaftlicher, sauberer, leiser und vernetzter wird. Unter anderem könnte dem stark zunehmenden Lieferverkehr eine Schlüsselrolle bei der Elektrifizierung zukommen. Außerdem sollen Zugänge zu jeweils passenden Mobilitätsoptionen für Nutzer leichter werden und autonome Fahrzeuge sollen eine wichtige Rolle im Verkehr der Zukunft spielen.

Derzeit werden in verschiedenen Fachworkshops konkrete gemeinsame Umsetzungsprojekte entwickelt. Themenfelder seien dabei die Flächennutzung, die Inter- und Multimodalität und die Digitalisierung. „Die Plattform versteht sich deshalb nicht nur als Think-Tank, sondern vor allem auch als Do-Tank“, sagte Wissmann.

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