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Standheizungen: Nur ein warmer Motor ist ein sauberer Motor

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Im ADAC-Test zeigte sich, dass Standheizungen nicht nur Komfort und Sicherheit erhöhen, sondern auch den Schadstoffausstoß senken. Beim Benziner läuft die Verbrennung durch den vorgewärmten Motor deutlich sauberer ab.

Schnee und Eis sind zwar selten geworden, aber eine Standheizung steigert den Komfort immer noch deutlich.
Schnee und Eis sind zwar selten geworden, aber eine Standheizung steigert den Komfort immer noch deutlich.
(Bild: Stefan Fürtbauer)

Für die meisten Standheizungskunden dürfte der Komfort das wichtigste Entscheidungskriterium gewesen sein. Morgens in das vorgewärmte Auto einsteigen zu können und nicht erst die Scheiben freikratzen zu müssen – einfach unbezahlbar. Doch heutzutage lässt sich ein Komfortgewinn, der mit schädlichen Auswirkungen für die Umwelt verbunden ist, nur noch schlecht rechtfertigen. Gut, dass der ADAC hier für Entwarnung sorgen kann: Kraftstoff-Standheizungen wirken sich positiv auf den Verbrennungsprozess aus und senken dadurch den Schadstoffausstoß – zumindest beim Benziner.

Der Club hatte Anfang des Jahres einen Mazda CX-3 mit Ottomotor (Abgasnorm Euro 6b) sowie einen Audi A6 TDI (Abgasnorm Euro 6d-Temp) getestet. Die Autos wurden in der Kältekammer auf minus zehn Grad Celsius heruntergekühlt, dann die Standheizungen aktiviert und gemessen, wann sie den Innenraum auf 21 Grad Celsius erwärmt hatten.