Start-ups: Ideen gegen Disruption

Mit Verkauf und Werkstatt allein locken Autohäuser bald keine Leute mehr in ihre Betriebe. Wer überleben will, braucht neue Geschäftsideen und muss wissen, was die Kunden wollen. Zahlreiche Start-ups machen vor, wie das gelingen kann.

| Autor: Dominik Faust

Neue digitale Geschäftsideen entwickelt im Autohaus Kunzmann zum Beispiel Vordenker Markus Gold mit seinem Team in einem eigens dafür gegründeten internen Start-up bzw. der „Digital Unit" (wir berichteten, »kfz-betrieb« 27-28/2017).
Neue digitale Geschäftsideen entwickelt im Autohaus Kunzmann zum Beispiel Vordenker Markus Gold mit seinem Team in einem eigens dafür gegründeten internen Start-up bzw. der „Digital Unit" (wir berichteten, »kfz-betrieb« 27-28/2017). (Bild: Bjoern Friedrich)

Der klassische Autohandel hat seine besten Zeiten hinter sich. Er droht zum Opfer einer Disruption zu werden. Wer als Kfz-Betrieb überleben möchte, muss sich stärker auf die Bedürfnisse seiner Kunden einstellen. Vielen geht es längst nicht mehr um den Besitz eines Fahrzeugs. Denn sie empfinden die damit verbundenen Notwendigkeiten und Kosten als lästig – wie Verkaufsgespräche im Autohaus, Vergleiche und Abschlüsse von Finanzierungen und Versicherungen und Wartungsaufenthalte in Werkstätten.

Mit all dem möchten sie nichts mehr zu tun haben, sondern bequem und sicher von A nach B kommen. Genau hierin liegen gleichzeitig die Zukunftschancen für den Autohandel. Wer es schafft, seinen Kunden möglichst viele Sorgen rund um ihre individuelle Mobilität abzunehmen, der wird weiterhin gebraucht. Das haben in den vergangenen Jahren zahlreiche Start-ups erkannt.

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