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Stimmung im Gebrauchtwagengeschäft sinkt weiter

| Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Der Diesel macht den Händlern deutlich zu schaffen. Da verwundert es wenig, dass sie das Gebrauchtwagengeschäft skeptisch beurteilen. Laut ZDK-Geschäftsklimaindex rechnet rund ein Viertel der Händler im nächsten Quartal mit einem schlechteren GW-Geschäft.

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(Bild: Promotor)

Das Geschäft mit Gebrauchtwagen läuft momentan für rund ein Viertel (23,8 %) der Automobilhändler schlecht. Das ergibt der aktuelle Geschäftsklimaindex des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) für das laufende erste Quartal 2018. Vor einem Jahr lag dieser Wert mit 14,6 Prozent deutlich niedriger.

Gute Noten für den Handel mit Gebrauchten vergeben aktuell lediglich 19,7 Prozent der befragten Händler (Vorjahr 23,6 %), für 56,5 Prozent läuft das Geschäft befriedigend (Vorjahr 61,8 %).

Von den drei Geschäftsfeldern erzielt zurzeit die Auslastung der Werkstätten die besten Werte, gefolgt vom Neuwagengeschäft. Der Indexwert über alle drei Geschäftsbereiche hinweg liegt bei 95,7 Punkten und damit um 1,5 Punkte niedriger als noch vor zwölf Monaten (97,2).

Etwas optimistischer, doch im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gedämpfter sind die Erwartungen für den Geschäftsverlauf im zweiten Quartal 2018: So liegt der Indexwert über alle drei Geschäftsbereiche hinweg bei 107,5 Punkten und damit so niedrig wie seit 2015 nicht mehr (108,9).

Im Gebrauchtwagensegment erwarten 32,6 Prozent ein gutes Geschäft (Vorjahr 41 %), 56,5 Prozent gehen von einem saisonüblichen Verlauf aus (Vorjahr 56,9 %), und mit einem schlechten Geschäft rechnen immerhin 10,9 Prozent (Vorjahr 2,1 %). Nach Einschätzung des ZDK sind diese Zahlen auch auf das teilweise zum Erliegen gekommene Geschäft mit gebrauchten Dieselfahrzeugen zurückzuführen.

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