Diagnose Störgeräuschen auf die Schliche kommen

Autor: Steffen Dominsky

Störgeräusche sind die häufigsten Kundenbeanstandungen bei neuen Fahrzeugen. Doch wie dem ganzen Knarren, Knarzen, Dröhnen, Sirren oder Brummen auf die Schliche kommen? „Ich zeig’s Ihnen!“, sagt Simon Schmitt von Geräuschanalyse.de.

Störgeräuschen mit modernen Werkzeugen auf die Schliche kommen: Mittels Speicheroszilloskop und Mikrofonen bzw. Beschleunigungssensoren zeichnet Simon Schmitt von Geräuschanalyse.de diese auf.
Störgeräuschen mit modernen Werkzeugen auf die Schliche kommen: Mittels Speicheroszilloskop und Mikrofonen bzw. Beschleunigungssensoren zeichnet Simon Schmitt von Geräuschanalyse.de diese auf.
(Bild: Geräuschanalyse.de)

In der Kakofonie der Stimmen macht sich jeder seinen eigenen Reim auf die Rätsel dieser Welt.“ Als Kakofonie bezeichnet man Geräusche, die besonders hart, unangenehm oder unästhetisch klingen. Und somit lässt sich der Satz des Herrn Erwin Koch auch treffend auf moderne Automobile anwenden. Schließlich machen Störgeräusche heutzutage mehr als die Hälfte aller Kundenreklamationen bei neuen Fahrzeugen aus. Dabei tut sich jeder mit einer Fehlersuche betraute Mechatroniker und Servicetechniker schwer, ein Knarren, Knarzen, Dröhnen, Sirren oder Brummen korrekt zu definieren und vor allem zu lokalisieren. Oft geben Störgeräusche Rätsel auf, macht sich jeder seinen eigenen Reim auf deren Ursache und räumliche Verortung.

Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group