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Streetscooter verdoppelt Produktionskapazität

| Autor: Christoph Seyerlein

Dank eines zweiten Werks in Düren kann Streetscooter nach eigenen Angaben ab sofort bis zu 20.000 Einheiten im Jahr produzieren. Der zuständige Vorstand bei der Konzernmutter Deutsche Post ist vom weiteren Erfolg der E-Transporter vor allem aus einem Grund überzeugt.

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In Düren laufen ab sofort Streetscooter-Modelle vom Band.
In Düren laufen ab sofort Streetscooter-Modelle vom Band.
(Bild: Deutsche Post)

Streetscooter hat am Mittwoch seinen zweiten Produktionsstandort in Betrieb genommen. Neben dem Stammwerk in Aachen rollen ab sofort auch in Düren Elektrotransporter vom Band. Wie die Post-Tochter mitteilte, können dort im Jahr bis zu 10.000 Einheiten gebaut werden. Damit verdoppelt der Hersteller seine Produktionskapazität.

Bis zu 250 Beschäftigte sollen sich in Düren um die Fertigung der Streetscooter-Modelle „Work“ und „Work L“ in den Varianten Pure (nur Fahrgestell), Pickup (Pritschenfahrzeug) und Box (Kofferfahrzeug mit 4 bzw. 8 Kubikmeter Ladevolumen) kümmern.

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Der für die Sparte verantwortliche Post-Vorstand Jürgen Gerdes sprach in einer Mitteilung davon, dass die zusätzlichen Kapazitäten dringend benötigt würden. Der Konzern spüre eine steigende Nachfrage von Drittkunden nach den Streetscooter-Modellen. „In der Wirtschaft, bei den Kommunen und im Postkonzern werden mehr und mehr Streetscooter im Einsatz sein, auch international. Denn die wachsende Umweltbelastung in Großstädten ist ein internationales Phänomen“, so Gerdes.

Neben Kommunen und Handwerksbetrieben hat Streetscooter beispielsweise auch Energieversorger, Flughäfen oder Catering-Unternehmen als Kunden ins Auge gefasst. Die Post selbst hat nach eigenen Angaben rund 6.000 der Elektro-Transporter im Einsatz.

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