Streit führt zum Aus der Luxus-Boutique „Continental Cars“

Ex-HSV-Profi Nigel de Jong verklagt seinen Partner Hamid Mossadegh

| Autor: Christoph Baeuchle

Bild aus der Vergangenheit: Hamid Mossadegh (li.) und Ex-HSV-Profi Nigel de Jong (re.) gehen getrennte Wege. Das Autohaus Continental Cars ist zu.
Bild aus der Vergangenheit: Hamid Mossadegh (li.) und Ex-HSV-Profi Nigel de Jong (re.) gehen getrennte Wege. Das Autohaus Continental Cars ist zu. (Foto: Continental Cars)

Der Streit zwischen Autohändler Hamid Mossadegh und seinem Partner Nigel de Jong hat zum Aus von „Continental Cars“ geführt. Das Luxusautohaus am Offakamp in Hamburg, das zahlreiche Fußballprofis in seiner Kundenkartei hatte, ist seit Ende März geschlossen. Angeblich soll das Gebäude abgerissen werden.

Mehr als zehn Jahre arbeiteten die Partner zusammen. Nun haben sie sich laut „Hamburger Morgenpost“ vor dem Landgericht getroffen. Demnach hat Ex-HSV-Star de Jong seinen Partner verklagt: Mossadegh soll 2015 74.000 Euro aus der Firmenkasse entnommen haben, deren Verwendung keinen Bezug zum Unternehmen gehabt habe.

Damit nicht genug: Angeblich gab es zwischen den beiden Partnern Streitigkeiten um Erlöse in Millionenhöhe aus dem Verkauf der Luxusfahrzeuge, berichtet die „Hamburger Morgenpost“. Mittlerweile sei der Laden aufgelöst.

Ursprünglich waren die beiden ein Traumpaar: Hamdi Mossadegh brachte das Know-how mit, Nigel de Jong die Kontakte – nach früheren Aussagen das Erfolgskonzept. Geld war ohnehin vorhanden.

Gegenüber »kfz-betrieb« gab Mossadegh 2014 Einblick in die prominente Kundedatei: „Zu unseren Kunden gehören zahlreiche Top-Spieler aus der ganzen Liga. Zum Beispiel kauften die Boateng-Brüder, Kevin-Prince und Jerome in den vergangen Jahren alle ihre Fahrzeuge bei Continental Cars.“ Selbst Paulo Guerrero, der damals in Brasilien spielte, habe seine Autos über das Hamburger Autohaus bezogen.

Oberstes Ziel war es, die Wünsche der Kunden zu erfüllen. Und die waren zum Teil recht ausgefallen – was sich auch im Preis widerspiegelte. „Bei etwa 150.000 Euro fangen die Preise an. Nach oben gibt es keine Grenzen“, so Massadegh.

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