Studie Cactus: Citroën sucht einen neuen Weg

Redakteur: Christoph Baeuchle

Ob Playmobil-Auto oder Fashion-Car - der Cactus polarisiert. Mit dem Concept Car gibt Citroën einen Ausblick auf die C-Linie von Morgen. Designer Alexandre Malval erläutert, was dahinter steckt.

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Alexandre Malval, Designchef der Citroën-C-Linie, erklärt beim Cactus, welche Intentionen die Designer bei dem Concept Car verfolgt haben.
Alexandre Malval, Designchef der Citroën-C-Linie, erklärt beim Cactus, welche Intentionen die Designer bei dem Concept Car verfolgt haben.
(Foto: Baeuchle)

Citroën hat auf der Frankfurter Autoshow IAA mit seinem Concept Car Cactus für Aufmerksamkeit gesorgt. Zu einer einheitlichen Bewertung des Modells, das ein wenig an ein Playmobil-Auto erinnert, kamen Experten nicht. Dafür polarisiert das Fahrzeug zu sehr.

Der Autobauer selbst spricht von einem völlig neuen Ansatz: Überflüssiges wird über Bord geworfen, zugleich wird mehr Wert auf all jenes gelegt, das zum Wohlbefinden beiträgt. Für die Franzosen ist es ein wichtiges Fahrzeug. Es soll einen Ausblick auf die künftige Gestaltung der C-Linie geben. Noch ist offen, welche Elemente in die Serie Eingang finden.

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„Das Wichtigste am Cactus: Er stellt einen Gegenentwurf zu den anderen auf der IAA ausgestellten Fahrzeugen dar. Während die anderen Modelle eine eher aggressive Ausstrahlung haben, vermittelt der Cactus Wohlbefinden“, betont Alexandre Malval, Designchef der C-Linie. Entspanntes Fahren wird groß geschrieben.

Dabei gibt es bei dem Konzeptfahrzeug viele Einzelheiten, die zusammen harmonieren. „Der Cactus hat eine komplett eigene Designphilosophie und -sprache. Dabei dominiert das Einfache und Natürliche“, so Malval. Die Ideen der Designer erläuterte Malval im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Klicken Sie sich durch die Bilder.

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