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Studie: Für Autokäufer bleiben Händler unverzichtbar

| Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Die Kaufentscheidung fällt für die meisten Kunden beim Händler vor Ort – auch wenn sie sich zuvor im Internet informieren.

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Der Händler bleibt die wichtigste Station beim Autokauf.
Der Händler bleibt die wichtigste Station beim Autokauf.
(Bild: VBM-Archiv)

Die Entscheidung beim Autokauf fällt für die meisten Kunden nach wie vor beim Händler vor Ort. Das geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Puls hervor. Demnach findet die von vielen Experten kolportierte Revolution im Automobilvertrieb derzeit nicht statt.

„Obwohl sich Autokäufer intensiv im Netz informieren, vertrauen sie bei der letztendlichen Kaufentscheidung nach wie vor dem Händler, Verkäufer und einer Probefahrt“, kommentiert Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner die Ergebnisse. Laut der Studie durchlaufen Autokäufer im Durchschnitt 2,5 Kontaktpunkte, bevor sie sich für einen Neu- oder Gebrauchtwagen entscheiden. Wenn es um die Kaufentscheidung geht, liegt der Handel klar vor den im Internet angesteuerten Kontaktpunkten.

Dies gilt laut Puls vor allem für den Kauf eines Neuwagens: Hier fällt die Entscheidung in 54 Prozent der Fälle beim Händler beziehungsweise bei der Probefahrt. Es folgen die Herstellerwebsite (19%) und der Verkäufer (18%). Bei der Kaufentscheidung für einen Gebrauchtwagen zählt ebenfalls zuerst der Händler in 36 Prozent der Fälle vor den mittlerweile etablierten Internet-Gebrauchtwagenbörsen. Wichtig für Gebrauchtwagenkäufer sind auch Mundpropaganda und Suchmaschinen wie Google.

„Obwohl das Internet als Informationsmedium vor dem Autokauf nicht mehr wegzudenken ist, entwickelt sich ein digitales Misstrauen, zum Beispiel wenn es um die Verlässlichkeit der Informationen aus dem Netz geht“, erläutert Weßner.

Das Marktforschungsinstitut Puls befragte für seine repräsentative Studie 2.032 Autokäufer in Deutschland.

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