Studie: Wirtschaftlichkeit von E-Lkw im Lieferverkehr

Autor / Redakteur: Jens Scheiner / Jens Scheiner

Wissenschaftler der Hochschule Fulda untersuchen den Einsatz von Elektro-Lastwagen im Lieferverkehr. Die Ergebnisse sollen Ende 2018 vorliegen.

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Die Projektpartner der Studie zu E-Lkw im Lieferverkehr (v.l.): Prof. Dr. Steven Lambeck, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung, Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Gesamtprojektleiter Prof. Dr. Boris Zimmermann, technischer Projektleiter Prof. Dr. Wolfgang Geuer und Praxispartner Markus Bappert, Geschäftsführer Meyer Logistik.
Die Projektpartner der Studie zu E-Lkw im Lieferverkehr (v.l.): Prof. Dr. Steven Lambeck, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung, Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, Gesamtprojektleiter Prof. Dr. Boris Zimmermann, technischer Projektleiter Prof. Dr. Wolfgang Geuer und Praxispartner Markus Bappert, Geschäftsführer Meyer Logistik.
(Bild: WHS Fulda)

Die Hochschule Fulda untersucht gemeinsam mit vier Projektpartnern den Einsatz von elektrisch angetriebenen Lkw im Lieferverkehr. Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung fördert das Projekt mit 295.300 Euro. Erforscht werden soll, unter welchen logistischen und technischen Rahmenbedingungen der Einsatz von E-Lkw mit einem Gesamtgewicht bis zu 18 Tonnen für Speditionen wirtschaftlich ist.

Angesichts des stetig wachsenden Handels auf Internetplattformen und des daraus entstehenden Lieferverkehrs in Innenstädten erscheint den Experten der Einsatz von E-Lkw umso dringlicher. Vor allem der Lieferverkehr ab 30 Kilogramm nehme zu, weil immer mehr Menschen Möbel und Elektrogeräte online bestellten. Das belastet die Umwelt. „E-Lkw stoßen etwa 25 Prozent weniger CO2 aus, keine Stickoxide, keinen Feinstaub und verursachen deutlich weniger Lärm.

Doch bislang gibt es keine praxisgerechte Kalkulationsbasis für den Einsatz von schweren E-Lkw im Stückgutmarkt“, erläutert Logistikexperte Prof. Boris Zimmermann, der das Forschungsprojekt an der Hochschule Fulda leitet. Ebenso fehle es an Ansätzen, wie sich die Batterien in diesen Fahrzeugen verwerten lassen. Über 24 Monate soll deshalb das Potenzial von E-Lkw in der Praxis getestet werden.

Ende des Jahres 2018 sollen die Projektergebnisse vorliegen. Dann werden Speditionen mit Hilfe eines in der Studie entwickelten Kalkulationsschemas – auch ohne Praxistest – grob berechnen können, ob sich ein E-Lkw für ihren Fuhrpark lohnt.

In das Projekt eingebunden sind als Partner die Ludwig Meyer GmbH & Co. KG (Friedrichsdorf), die Zufall GmbH & Co. KG (Fulda), die Spedition Heidelmann GmbH (Schwalmstadt) und die DB Schenker AG (Kelsterbach).

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