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Stühlerücken im VDA-Präsidium

| Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Noch vor dem Ausscheiden des angezählten VDA-Präsidenten Bernhard Mattes wechselt das Führungspersonal des Verbands. Als neuer Vizepräsident folgt Daimler-Chef Ola Källenius (Foto) auf einen vor Kurzem vorzeitig abgetretenen Automobilmanager.

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Rasanter Aufstieg: Wenige Monate nach der Beförderung zum Daimler-Chef ist Ola Källenius nun auch VDA-Vizepräsident.
Rasanter Aufstieg: Wenige Monate nach der Beförderung zum Daimler-Chef ist Ola Källenius nun auch VDA-Vizepräsident.
(Bild: Daimler)

VDA-Präsident Bernhard Mattes steht vor dem Absprung zum Jahresende, doch schon jetzt hat sich das Führungsgremium des Verbands der Automobilindustrie neu zusammengesetzt. Laut einer Mitteilung des Interessenvereins ist Daimler-Chef Ola Källenius am Rande der IAA zum neuen Vizepräsident des VDA gewählt worden.

Källenius folgt auf Harald Krüger, der erst im Mai dieses Jahres in seine Führungsfunktion gewählt worden war. Mit seinem Ausscheiden als Vorstandsvorsitzender von BMW war die Nachwahl nun notwendig geworden. Neben Källenius bleiben Daniel Böhmer von der F. X. Meiller Fahrzeug- und Maschinenfabrik sowie Arndt Kirchhoff (Kirchhoff Automotive Holding) als weitere Vizepräsidenten im Amt.

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Källenius war erst seit Mai 2019, nach seinem Aufrücken an die Spitze des Daimler-Konzerns, Mitglied des VDA-Vorstands. Mit seiner Wahl wurde nun im Vorstand des VDA ein Platz frei. Diesen besetzt künftig Oliver Zipse, seit Kurzem Vorstandschef der BMW AG.

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