Subaru arbeitet Takata-Rückruf weiter ab

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jakob Schreiner

Die Japaner tauschen beim Tribeca und Forester fehlerhafte Gasgeneratoren im Beifahrer-Airbag. Im Vergleich zu den weltweiten Zahlen, ist die Aktionsgröße in Deutschland übersichtlich.

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12.740 Fahrzeuge sind von dem Rückruf in Deutschland betroffen.
12.740 Fahrzeuge sind von dem Rückruf in Deutschland betroffen.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Subaru tauscht weiter fleißig die fehlerhaften Gasgeneratoren in den Beifahrer-Airbags des Zulieferers Takata. Für den Tribeca läuft ein entsprechender Rückruf bereits seit März. Mit Beginn dieses Monats erhielten auch schrittweise Halter eines Forester Post vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Damit bannt der Allradspezialist auch bei dieser Modellreihe die theoretische Verletzungsgefahr für Fahrzeuginsassen durch Metall-Bruchstücke bei Auslösen des Luftkissens.

Hierzulande müssen laut einer Sprecherin der Subaru Deutschland 8.125 Forester der Modelljahre 2009 bis 2012 in die Vertragswerkstatt, deren Fahrgestellnummer mit „JF1SH“ beginnt. Beim Tribeca und B9 Tribeca der Modelljahre 2007 bis 2010 sind es 525 in Deutschland. Das ist nur ein Bruchteil der weltweit knapp 70.000 betroffenen SUV aus den Modelljahren 2005 bis 2014.

„Für die Durchführung dieser Rückrufaktion werden circa zwei bis drei Stunden benötigt“, sagte sie. Weltweit muss der Eingriff bei 457.797 Forester vorgenommen werden. Abgearbeitete Fahrzeuge erhalten keine Markierung, sondern sind lediglich über die Marken-EDV zu identifizieren. Die Aktionscodes lauten „SA201801“ oder „SA201802“.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist