Subaru Deutschland tauscht Geschäftsführung aus

Autor Christoph Seyerlein

Ab sofort leitet Christian Amenda die Geschicke von Subaru Deutschland. Der ehemalige Daihatsu-Manager folgt auf Volker Dannath. Dieser übernimmt eine neue Aufgabe im Mutterkonzern Emil Frey.

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Christian Amenda (re.) löst Volker Dannath als Geschäftsführer von Subaru Deutschland ab.
Christian Amenda (re.) löst Volker Dannath als Geschäftsführer von Subaru Deutschland ab.
(Bild: Subaru Deutschland)

Subaru Deutschland stellt seine Geschäftsführung neu auf. Wie die deutsche Emil-Frey-Gruppe als Importeur der Marke mitteilte, verantwortet ab sofort Christian Amenda als Geschäftsführer die Subaru-Geschäfte in Deutschland. Er folgt auf Volker Dannath, der seit 1. Januar 2011 diesen Posten inne hatte.

Amenda arbeitet seit 1. Februar 2013 für Emil Frey. In der Mitteilung wird der 51-Jährige als „Spezialist für das Importgeschäft mit japanischen Marken“ beschrieben. Seit 2015 leitete er die „EF D Teile und Service GmbH“, die seit 2013 die Versorgung aller Daihatsu-Handelspartner und –Servicebetriebe gewährleistet, nachdem sich der japanische Kleinwagenhersteller aus Europa zurückgezogen hatte.

Zuvor hatte Amenda lange Jahre bei Daihatsu selbst gearbeitet, unter anderem als Abteilungsleiter des Kundendienstes, als Verantwortlicher für das Teilewesen und vor seinem Wechsel zur Emil-Frey-Gruppe als Vertriebs- und Marketingchef. Seine berufliche Laufbahn begann er mit einer Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechaniker, später studierte er Elektrotechnik an der Gesamthochschule Hagen und absolvierte einen Bachelorstudiengang als staatlich geprüfter Techniker im Maschinenbau.

Volker Dannath bleibt auch künftig für Emil Frey in Deutschland tätig, er wechselt in die Unternehmenszentrale nach Stuttgart. Keine Angaben machte Subaru Deutschland auf Nachfrage dazu, welche Funktion Dannath künftig ausführen wird, die Frey-Gruppe selbst war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. In der Pressemitteilung heißt es lediglich, dass er „neue Aufgaben im Bereich des Einzelhandels unserer Unternehmensgruppe“ übernehmen werde.

Subaru war im vergangenen Jahr unter Dannaths Führung mit 6.963 Neuzulassungen beim Absatz verglichen mit 2015 um 6,3 Prozent gewachsen. Vor seiner Zeit als Deutschland-Chef der Allrad-Marke leitete Dannath unter anderem die Emil-Frey-Tochter Schwabengarage, auch als Vertriebsleiter von Skoda Deutschland war er bereits tätig.

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Der Subaru-Händlerverband will laut seinem Vorsitzenden Thomas Knauber mit Amenda „den konstruktiven Dialog fortsetzen, den wir mit Herrn Dannath geführt haben. Es ist wichtig, das Wir-Gefühl zwischen Handel und Importeur zu stärken.“ Bestimmende Themen blieben dabei die Händlernetzentwicklung und eine Verbesserung der Liefersituation. „Wenn ein Kunde einen neuen Forester kaufen will, muss er teilweise Lieferzeiten von drei bis fünf Monaten in Kauf nehmen, bis er sein Auto bekommt. Da muss sich natürlich etwas tun, so lange wartet kein Käufer. Gerade für kleine Händler ist das problematisch.“

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