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Subaru Forester: Traditionalist aus Japan

Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Revolutionär sind Neuheiten von Subaru selten. Diese Erkenntnis gilt auch für die vierte Generation des Forester. Freuen können sich die Käufer über einen geringeren Verbrauch und mehr Beinfreiheit.

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Die verte Generation tritt an: Der neue Subaru Forester kommt Ende März zu Preisen ab 28.900 Euro in den Handel.
Die verte Generation tritt an: Der neue Subaru Forester kommt Ende März zu Preisen ab 28.900 Euro in den Handel.
(Foto: Subaru)

Immer mit permanentem Allrad und mit Boxermotoren - der Subaru Forester bleibt sich auch in der vierten Generation treu. Das in Länge, Breite und Höhe moderat gewachsene Kompakt-SUV tritt Ende März zu Preisen ab 28.900 Euro an. Eine günstigere, aber auch magerer ausgestattete Einstiegsversion schiebt Subaru später nach.

Der neue Forester ist um 3,5 Zentimeter auf eine Länge von 4,60 Meter gewachsen. Damit wird der Größenunterschied zum kürzeren XV deutlicher, schließlich sollen sich beide Fahrzeuge nicht kannibalisieren. Das Platzangebot wurde optimiert, man sitzt im Vergleich zum Vorgängermodell etwas höher, die Übersicht nach vorne und hinten ist nun besser. Der Beifahrer freut sich über mehr Armfreiheit und die Fondpassagiere haben mehr Raum für Bein und Knie. Das Platzangebot im Kofferraum wuchs um 45 Liter auf 505 Liter. Legt man die Rücksitzlehnen um, erweitert sich das Volumen auf 1.564 Liter. Das Interieur wirkt zwar aufgeräumt, doch auch Chrom-Applikationen sowie viele praktische Ablagen können nicht ganz der Dominanz des schwarzen Kunststoffs entgegenwirken.

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Neu: 2,0-Liter-Turbo-Direkteinspritzer

Unter der Haube kommen die bereits bekannten Boxermotoren zum Einsatz, ein 2,0-Liter Benziner mit 110 kW/150 PS sowie ein gleichgroßer und laufruhiger Diesel mit 108 kW/147 PS (ab 31.200 Euro). Auf ihn werden wohl mehr als 70 Prozent der Bestellungen entfallen. Beide Aggregate wurden überarbeitet und verbrauchen weniger Kraftstoff als zuvor. Der Ottomotor ist zusätzlich mit einer Start-Stopp-Automatik gekoppelt. Statt des serienmäßigen Sechsgang-Getriebes kann der Kunde gegen einen zusätzlichen Obolus von 2.000 Euro außerdem ein stufenloses CVT-Getriebe ordern. Neu im Programm ist ein 2,0-Liter-Twin-Scroll-Turbo-Direkteinspritzer mit 177 kW/240 PS und einem maximalen Drehmoment von 350 Nm (ab 39.900 Euro). Bei der Top-Motorisierung sorgt serienmäßig ein CVT-Getriebe für die Kraftübertragung.

Der Forester verfügt neben einer elektronischen Berganfahr- auch über eine Bergabfahrhilfe. Außerdem lässt sich bei den Varianten mit CVT-Getriebe per Knopfdruck das „X-Mode“ genannte Kontroll-System aktivieren, das für Fahrten unter 40 km/h ausgelegt ist. Die Elektronik reagiert auf unterschiedliche Fahrbahnuntergründe und passt Motorsteuerung, Drehmomentverlauf und Bremsleistung entsprechend an. Ebenfalls neu ist ein Gespann-Stabilisierungssystem für Fahrten mit Anhänger. Bis zu zwei Tonnen dürfen an den Haken genommen werden.

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