Subaru heißt bald auch offiziell Subaru

Autor Christoph Seyerlein

Aus Fuji Heavy Industries wird Subaru: Der japanische Konzern will sich künftig stärker auf sein Kerngeschäft mit Autos fokussieren und ändert dazu seinen Namen.

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Der Name Subaru steht für das Sternenbild der Plejaden und symbolisiert die Vereinigung verschiedener Unternehmen.
Der Name Subaru steht für das Sternenbild der Plejaden und symbolisiert die Vereinigung verschiedener Unternehmen.
(Foto: Achter / Redaktion »kfz-betrieb«)

Sagt Ihnen „Fuji Heavy Industries (FHI)“ etwas? Wahrscheinlich nicht. Mit dem Namen Subaru kann die Mehrheit wohl wesentlich mehr anfangen. Das haben sich nun offenbar auch die Offiziellen von FHI gedacht: Zum 1. April 2017 wird der Konzern offiziell als „Subaru Corporation“ agieren – vorausgesetzt die Hauptversammlung stimmt am 28. Juni 2016 dem Vorschlag des Aufsichtsrats zu. Das gab der Autobauer am Donnerstag in Tokio bekannt.

Bereits zum 1. Oktober 2016 will der japanische Konzern sein Geschäft mit Industrieprodukten in die Automobilsparte integrieren. Die Produktion der Industrieprodukte soll zwar vorerst weitergehen, Neuentwicklungen wird es aber nicht mehr geben. Laut eigener Mitteilung erhofft sich FHI durch den Schritt, die Wettbewerbsfähigkeit seines Kerngeschäfts mit Autos zu stärken und eigene Ressourcen besser nutzen zu können. Ziel der Japaner ist es, „nachhaltig zu wachsen“.

Subaru: Allrad auf allen Wegen
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Fuji Heavy Industries ging 1917 mit der Gründung eines Versuchslabors für den Flugzeugbau an den Start. Ein Jahr später ging daraus die Nakajima Aircraft Factory hervor. Der Name FHI etablierte sich 1953 nach dem Zusammenschluss mehrerer Unternehmen. Damals begann das Unternehmen auch mit der Produktion und dem Vertrieb von Automobilen unter der Marke Subaru.

Subaru war die erste Marke mit einem japanischen Namen für ihre Autos. Er steht für das Sternenbild der Plejaden und symbolisiert die Vereinigung verschiedener Unternehmen. Das erste Auto der Marke war 1958 der Subaru 360. Mittlerweile ist Subaru eigenen Angaben zufolge in mehr als 90 Ländern aktiv. Im laufenden Geschäftsjahr, das am 31. März 2017 endet, peilt der Autobauer an, erstmals in seiner Geschichte beim Absatz die Marke von einer Million Autos zu erreichen.

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