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Subaru kann sich Plug-in-Hybrid nur mit Toyotas Hilfe leisten

Autor: Christoph Seyerlein

Subaru will noch in diesem Jahr ein Plug-in-Hybridmodell auf den US-Markt bringen. Für eine reine Eigenentwicklung fehlt den Japanern das Geld. Deshalb greifen sie auf die Technik aus dem Toyota Yaris Plug-in-Hybrid zurück.

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Subaru greift für seinen ersten Plug-in-Hybrid auf die Technik des Toyota Prius zurück.
Subaru greift für seinen ersten Plug-in-Hybrid auf die Technik des Toyota Prius zurück.
(Bild: Subaru)

Noch in diesem Jahr will Subaru sein erstes Modell mit Plug-in-Hybrid in den USA an den Start bringen. Damit das klappt, ist der Hersteller auf Hilfe angewiesen. Wie Subarus Technik-Chef Takeshi Tachimori dem US-Fachmagazin „Automotive News“ verriet, wird der Autobauer in der Entwicklung des Fahrzeugs zu großen Teilen auf die Technologie des Toyota Prius Plug-in-Hybrid zurückgreifen.

„Eine eigene Entwicklung können wir uns nicht leisten“, gab Takeshi zu. Die ein oder andere Anpassung will Subaru aber vornehmen. So soll der Motor auch beim Teilzeit-Stromer längs und nicht wie bei Toyota quer eingebaut werden.

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Möglich wird der Zugriff auf die Toyota-Technologie unter anderem dadurch, dass der größte japanische Autobauer 16,5 Prozent der Anteile an Subaru hält. Darüber hinaus wird die Marke künftig ein Teil der japanischen „Elektro-Allianz“sein, zu der auch Mazda, Suzuki, Daihatsu, Hino und Denso zählen.

Welches Modell Subaru als erstes mit einem Plug-in-Hybridantrieb versieht, ist noch nicht klar. Gut vorstellbar wäre aber beispielsweise der neue XV, den der Hersteller bereits auf seine „Global Platform“ gestellt hat. Sie soll den Einbau sämtlicher alternativer Antriebe ermöglichen.

Elektrifizierung in Deutschland 2019 erwartet

Ohne rasche Elektrifizierung droht Subaru wie anderen Herstellern auch schon bald ein CO2-Dilemma. Auch deshalb hat der Autobauer in Europa für den neuen Impreza bereits das Sportmodell WRX STi gestrichen. Zudem hat die zunehmende Diesel-Skepsis in Europa Folgen für die Strategie von Subaru, der XV und der Impreza haben bereits keinen Selbstzünder mehr bekommen, perspektivisch wird das auch auf andere Modelle überschwappen. Wann ein elektrifiziertes Auto der Marke nach Deutschland kommt, ist noch nicht endgültig klar. Subaru-Deutschlandchef Christian Amenda rechnet aber im nächsten Jahr damit.

Auch reinelektrische Modelle stehen bei Subaru auf der Agenda. Bis 2021 will der Hersteller marktreife Produkte haben. Höchstwahrscheinlich wird das Fabrikat auch mit reinen Stromern zunächsten in den USA starten. Schließlich verkauft Subaru dort über 60 Prozent seiner Autos weltweit.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«