Subaru: Neuer Outback soll Absatz treiben

Autor Martin Achter

Die neue Generation des Crossover-Kombis ist seit dem vergangenen Wochenende auf dem Markt. Subaru-Deutschlandchef Volker Dannath setzt große Erwartungen in das Modell.

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Der Crossover-Kombi Outback steht für 7,5 Prozent des Absatzes der Marke Subaru auf dem deutschen Markt.
Der Crossover-Kombi Outback steht für 7,5 Prozent des Absatzes der Marke Subaru auf dem deutschen Markt.
(Foto: Achter)

Die neue Generation des Crossover-Kombis Outback soll das Wachstum der Importmarke Subaru auf dem deutschen Markt mit anschieben. Subaru Deutschland rechne mit einem Absatz von rund 800 Einheiten des Fahrzeugs in diesem Jahr, sagte Geschäftsführer Volker Dannath in dieser Woche am Rande einer Fahrpräsentation im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Aufgrund der technischen Neuerungen, die der Wagen bringe, sei das Interesse bei Käufern gestiegen. Händler berichteten, dass die Zahl der Kundenanfragen im Zuge der Markteinführung des neuen Outbacks und des SUVs Forester Diesel in der Variante mit Automatikgetriebe am vergangenen Wochenende spürbar zugenommen habe.

Der prognostizierte Absatz für den Outback in diesem Jahr entspräche einer Volumensteigerung bei dem Modell um über 70 Prozent. 2014 entfielen auf den Crossover-Kombi 463 Neuzulassungen. Der Outback steht für 7,5 Prozent des Absatzes von Subaru. Mit Abstand wichtigstes Modell ist der Forester mit einem Absatzanteil von fast 50 Prozent.

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Subaru ist ein Nischenhersteller von Fahrzeugen mit Allradantrieb. Der Absatz der Marke auf dem deutschen Markt lag im vergangenen Jahr bei 6.218 Einheiten – knapp 17 Prozent unter Vorjahresniveau. Mit dem Sportwagen WRX-STI, der eher Imageträger als Volumenbringer ist, hatte es bei Subaru 2014 nur eine Modellneuheit gegeben. Neben dem Outback und der Automatikvariante des Forester Diesel soll bei Subaru in diesem Jahr noch der Sportkombi Levorg auf den Markt kommen.

Wichtigste Neuerung im neuen Outback ist das Assistenzsystem Eyesight – eine Eigenentwicklung aus dem Hause Fuji Heavy Industries, dem japanischen Herstellerkonzern der Marke. Das System funktioniert ausschließlich mit einem optischen Verfahren zur Erkennung der Umgebung mittels einer Stereokamera, die auf Höhe des Rückspiegels angebracht ist. Das System erkenne Gefahren damit besser als Konkurrenzsysteme, die auf Radar setzten, sagte Subaru-Geschäftsführer Dannath. Dies bestätigten Untersuchungen unabhängiger Prüfinstanzen.

Beim neuen Outback handelt es sich um die fünfte Generation des Modells. Erstmals eingeführt wurde das Fahrzeug 1995. Der neue Outback kommt mit einer überarbeiteten Optik, modernisierten Motoren und Neuerungen im Innenraum. Insgesamt ist die neue Generation größer als der Vorgänger. Das Kofferraumvolumen wuchs um 33 auf rund 559 Liter.

Den neuen Outback gibt es in vier Ausstattungs- und zwei Motorisierungsvarianten ab einem Einstiegspreis von 34.400 Euro. Die Preise liegen damit durchschnittlich 2.500 Euro unterhalb des Niveaus der Vorgängergeneration. Subaru hatte im vergangenen Jahr teils deutliche Preissenkungen in seiner Modellpalette umgesetzt. Das Assistenzsystem Eyesight ist aus technischen Gründen nur in den Outback-Modellen mit Automatikgetriebe erhältlich.

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