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Subaru-Rückruf: Mögliche Fehlfunktion des Beifahrerairbags

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Viktoria Hahn

In weltweit knapp 450.000 Forester mit Sitzheizung könnte die Sitzbelegungserkennung Mängel haben. Die für eine Reparatur nötigen Ersatzteile sind aber wohl erst Ende Oktober verfügbar.

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Knapp 8.900 Exemplare des Subaru Forester müssen in Deutschland in die Werkstatt.
Knapp 8.900 Exemplare des Subaru Forester müssen in Deutschland in die Werkstatt.
(Bild: Subaru)

Subaru ruft in Deutschland rund 8.900 Exemplare des Forester zurück. Aufgrund mangelnden Kontaktdrucks zwischen Steckverbindung und Sensormatte im Stromkreis des Insassenerkennungssystems werde möglicherweise der Status der Sitzbelegung nicht korrekt bestimmt, erklärte eine Sprecherin der Importeursgesellschaft auf Anfrage. Mögliche Folge sei eine Fehlfunktion des Beifahrerairbags, der aber durch eine Warnleuchte angezeigt werde.

„Betroffen sind ausschließlich Fahrzeuge, die eine Sitzheizung haben“, sagte sie weiter. Zudem grenzte sie den Rückruf auf SUV aus dem Produktionszeitraum Januar 2015 bis Juli 2017 ein. Weltweit sind das immerhin fast 450.000 Einheiten. Die Vertragswerkstätten überprüfen die Chargennummer auf dem Kabelbaum und tauschen ihn gegebenenfalls aus. Für die Reparaturmaßnahme werden zur reinen Überprüfung zwischen zehn und 15 Minuten angesetzt. Ein gegebenenfalls nötiger Austausch dauert rund eine Stunde.

Ein interner Aktionscode liegt noch nicht vor, da der Rückruf mit Verzögerung startet. „Wir rechnen nicht mit einem Beginn vor Anfang November dieses Jahres, da die entsprechenden Teile in Japan bestellt sind und wir mit deren Lieferung nicht vor Ende Oktober rechnen“, erläuterte die Sprecherin den Zeitplan. Das Kraftfahrt-Bundesamt werde bei der Ermittlung der Halterdaten involviert sein und die Halter im Auftrag von Subaru Deutschland anschreiben.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist