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Super-Nano: Vom Billigauto zum Boliden

Autor / Redakteur: sp-x / Gerd Steiler

Wenn es ein Auto gibt, bei dem sich eine Sportausführung auf keinen Fall aufdrängt, ist das der Billigst-Mini Tata Nano. Einem indischen Tuner war das egal.

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Der indische Tuner JA Motorsport macht den normalerweise nur 35 PS starken Drei-Meter-Winzling zum echten Kraftpaket.
Der indische Tuner JA Motorsport macht den normalerweise nur 35 PS starken Drei-Meter-Winzling zum echten Kraftpaket.
(Foto: JA Motorsport)

Der Tata Nano ist als billigstes Auto der Welt zu Popularität gekommen. Als „Super Nano“ will er nun auch sportlichen Ruhm ernten. Der indische Tuner JA Motorsport hat den normalerweise nur 26 kW/35 PS starken Drei-Meter-Winzling nun zu einem Kraftpaket umgebaut, vor dem selbst ein Golf GTI verblasst.

Innen ist alles neu: Der 0,62-Liter-Benziner wurde durch ein mehr als doppelt so großes 1,3-Liter-Aggregat ersetzt, das auch ohne Turbo auf 171 kW/233 PS kommt. Das modifizierte Motorrad-Triebwerk beschleunigt den Super-Nano in 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Wer sich traut, kann bis zu 190 km/h erreichen.

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Damit der neue Motor überhaupt in das kleine Auto passte, musste die Rücksitzbank entfernt werden. Dazu gibt es größere Räder, eine verstärkte Karosseriestruktur und aerodynamische Anbauteile. Entsprechend dem Aufwand steigt der Preis: Gibt es den Standard-Nano in Indien aktuell ab rund 1.900 Euro plus Steuern, kostet der Super-Nano rund 33.600 Euro.

Aber noch etwas anderes dürfte den Kreis potentieller Kunden klein halten: Der Mini-Bolide hängt aus Aerodynamikgründen so knapp über dem Boden, dass er auf den schlechten indischen Straßen schlicht unfahrbar wäre. Der Tuner hat deshalb auf eine Straßenzulassung verzichtet und will das Fahrzeug nun als Rennwagen vermarkten.

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