Suzuki ist auf intensiver Händlersuche

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Christoph Seyerlein / Christoph Seyerlein

Suzuki will seine Präsenz in Deutschland weiter erhöhen. Deutschland-Chef Thomas Wysocki sieht die Marke bei der Händlernetzentwicklung auf einem guten Weg, einige Open Points gilt es aber noch zu schließen.

„Wir setzen weiterhin auf den persönlichen Kontakt zwischen Kunde und Händler“, sagt Thomas Wysocki, Vertriebschef der Suzuki International Europe GmbH.
„Wir setzen weiterhin auf den persönlichen Kontakt zwischen Kunde und Händler“, sagt Thomas Wysocki, Vertriebschef der Suzuki International Europe GmbH.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Redaktion: Herr Wysocki, Suzuki hat 2016 in Deutschland gut 31.000 Neuzulassungen (+1,51 %) erzielt, der Jahresstart war mit 5.573 Einheiten (+40,8 % nach zwei Monaten) sehr gut. Wie sieht das Ziel für das laufende Jahr aus?

Thomas Wysocki: Wir wollen dank unserer neuen Modelle Ignis und Swift in diesem Jahr 34.000 Autos neu zulassen. Das würde ein moderates Wachstum bedeuten. Wir stecken uns traditionell eher konservative Ziele, wenn wir dann mehr Autos verkaufen sollten, freuen wir uns natürlich sehr.

Der Marktanteil lag 2016 knapp unter einem Prozent. Wohin wollen Sie hier perspektivisch?

Wir bringen in den kommenden Jahren mindestens ein neues Modell pro Jahr auf den Markt, vor allem in unseren stärksten Segmenten Kleinwagen, Kompaktwagen und SUVs. In den nächsten zwei bis drei Jahren wollen wir bei den Neuzulassungen die Marke von 40.000 Einheiten erreichen – damit lägen wir dann bei mindestens 1,1 Prozent Marktanteil.