Suzuki kann Gewinn im ersten Halbjahr fast verdoppeln

Deutlich mehr Verkäufe in Japan, Indien und Europa

| Autor: Christoph Seyerlein

(Bild: Seyerlein / »kfz-betrieb«)

Für Suzuki ist die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2017/18 (1. April 2017 bis 31. März 2018) äußerst erfolgreich verlaufen. Wie der japanische Hersteller am Dienstag bekannt gab, konnte er Absatz, Umsatz und Gewinn im Vergleich zum Vorjahr kräftig steigern. Den größten Sprung legte der zehntgrößte Autobauer der Welt beim Betriebsgewinn hin: Er betrug zwischen April und September auf 162,4 Milliarden Yen (rund 1,29 Milliarden Euro) und damit 48,5 Prozent mehr als im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17.

Der Umsatz wuchs in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres um 22 Prozent auf 1,67 Billionen Yen (rund 13,25 Milliarden Euro) an. Das hat vor allem mit dem gestiegenen Absatz zu tun: Zur Hälfte des Geschäftsjahres hat Suzuki weltweit gut 1,58 Millionen Fahrzeuge verkauft, 12,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Nie zuvor hat Suzuki in einem ersten Halbjahr mehr Neuwagen ausgeliefert.

Treiber der Entwicklung waren gute Geschäfte in der japanischen Heimat und in Europa, vor allem aber in Indien. In Japan gingen zwischen April und September 2017 rund 320.000 Fahrzeuge an Kunden (+7,2 %), in Europa stand mit 139.000 verkauften Einheiten sogar ein Plus von 19,7 Prozent in den Büchern. In Deutschland wuchs die Marke im selben Zeitraum noch ein wenig schneller: Hatte Suzuki zwischen April und September 2016 hierzulande noch 15.930 Neuwagen verkauft, waren es in diesem Jahr in derselben Zeitspanne mit 19.753 Neuzulassungen fast ein Viertel mehr.

Mit Abstand wichtigstes Standbein des Automobilgeschäfts bei Suzuki ist jedoch der indische Subkontinent: Dort ist das Fabrikat Marktführer und setzte in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2017/18 rund 826.000 Autos ab (+17,1 %).

Modellseitig waren laut Suzuki im bisherigen Jahresverlauf der Swift, der Ignis und der SX4 S-Cross die stärksten Wachstumstreiber.

Suzuki Ignis: Der allererste „Micro-SUV“

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