Suchen

Suzuki Kizashi: Vollausstattung ist seine Stärke

Redakteur: Gerd Steiler

Suzukis erstes Mittelklasse-Modell gilt als „wichtiger Imageträger der Marke“ und „Motivation für die Händler“. Die Japaner wollen auf dem deutschen Markt jährlich etwa 1.000 Einheiten des voll ausgestatteten Solomodells verkaufen.

Firmen zum Thema

In diesen Tagen kommt mit dem neuen Kizashi (zu deutsch: „Vorgeschmack auf etwas Großes“) das erste Mittelklassemodell von Suzuki auf den deutschen Markt. „Der Kizashi ist ein wichtiger Imageträger für unsere Marke und eine klare Motivation für unsere Händler. Zudem zeigt er, dass Suzuki auch im heiß umkämpften Mittelklasse-Segment ein sehr gutes und wettbewerbsfähiges Auto bauen kann“, so Thomas Wysocki, Vertriebsdriektor von Suzuki International Europe.

Komplett ausgestattet

Angeboten wird der Newcomer zum Marktstart als frontgetriebene Limousine mit 131 kW/178 PS starkem 2,4-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor und manuellem 6-Gang-Schaltgetriebe. Eine Allradversion (i-AWD) mit stufenlosem CVT-Getriebe soll zum Jahreswechsel folgen. Die Preise des Kizashi liegen bei 26.900 bzw. 29.900 Euro. Auch wenn dies nicht eben billig ist, scheint der Japan-Neuling angesichts seiner Vollausstattung dennoch wettbewerbsfähig. Zur serienmäßiegen Sicherheits- und Komfortausstattung zählen unter anderem: ABS, ESP, sieben Airbags, Klimaautomatik, Xenon-Scheinwerfer mit automatischer Leuchtweitenregulierung, Licht- und Regensensor, elektronische Einparkhilfe, elektrisches Glasschiebedach, Sitzheizung, Lederausstattung und 18-Zoll-Leichtmetallräder. Aufspresipflichtig sind lediglich Navigationsgerät und Metallic-Lackierung (490 Euro)

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Händler ohne Verkaufsdruck

„Angesichts dieser Komplettausstattung kann der Kizashi Konkurrenten wie Toyota Avensis, Skoda Octavia oder Peugeot 407 preislich auf jeden Fall Paroli bieten“, sagt Wysocki. „Relativ konservativ“ ist die Absatzplanung fürs neue Mittelklasse-Flaggschiff. Auch ohne groß angelegte Verkaufsaktionen und Werbekampagnen will der Importeur bis Jahresende noch rund 700 Kizashis auf dem deutschen Markt absetzen. Laut Wysocki gibt es bereits jetzt etwa 750 Vorbestellungen. Ab 2011 soll das Absatzvolumen auf etwa 1.000 Autos pro Jahr steigen. „Besonders wichtg dabei: Für die Händler gibt es keinerlei Verkaufsdruck. Sie können die Fahrzeuge frei bestellen. Das heißt, die Händler können, müssen das Auto aber nicht abnehmen“, erklärt Wysocki.

Keine weiteren Varianten geplant

Nach Angaben des Importeurs wird es für den Kizashi aus heutiger Sicht keine weiteren Karosserie- und Motorvarianten geben. Auch seine Ausstattung ist auf allen europäischen Märkten einheitlich. „Natürlich fehlt im Suzuki-Produktprogramm nach wie vor ein Kombi. Doch hier wird Suzuki allenfalls im kleineren C-Segment aktiv, womit wir den Wünschen unserer Händler sicherlich am ehesten entgegenkommen“, meint Wysocki. Da der Kizashi ursprünglich nur für Japan, die USA und Russland geplant war, werde es aller Voraussicht nach auch keine Diesel-Version geben.

(ID:362627)