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Suzuki Swift: Erfolgreicher Minimalist

| Autor / Redakteur: Elfriede Munsch/SP-X / Andreas Wehner

Das äußere Erscheinungsbild des neuen Swift, der ab dem 10. September bei den Händlern steht, bleibt weitgehend den Vorgaben des Vorgängers treu. In der Größe hat der Kleinwagen zugelegt.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Gutes Aussehen schadet eher selten. Das gilt auch für Fahrzeuge. Bestes Beispiel für den Erfolg dank einer schicken Blechhülle ist der Suzuki Swift. Seitdem der Kleinwagen 2005 in der dritten Generation die Stilelemente des Mini für seinen eigenen Design-Genpol nutzt, kann der Japaner neue Käuferschichten für sich begeistern. Statt aus rationalen Kosten-Nutzen-Gründen entscheiden sich die Kunden nun aufgrund der gelungenen Optik für den Swift.

In Deutschland entfallen rund ein Drittel der Suzuki-Verkaufszahlen auf den Mini-Klon, europaweit rund ein Viertel. Warum also das Erfolgsrezept ändern? Das äußere Erscheinungsbild des neuen Swift, der ab dem 10. September bei den Händlern steht, bleibt daher weitgehend den Vorgaben des erfolgreichen Vorgängers treu. Erst beim genaueren Betrachten fallen die Unterschiede auf. Dazu zählen größere Stoßfänger und markantere Front- und Heckleuchten sowie noch stärker akzentuierte Radkästen.

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Das Interieur wirkt nun wertiger, alles ist sauber verarbeitet – auch wenn das Innendesign nicht die Vorgaben des Münchener Originals erreicht. Dafür ist der Swift aber deutlich günstiger. In der Top-Ausstattung kostet er ab 14.390 Euro.

Im Preis enthalten sind unter anderem eine Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer, ein Stopp-Start-System, Sitzheizung, Tempomat, elektrische Fensterheber und elektrisch einstellbare Außenspiegel sowie 16-Zoll-Leichtmetallfelgen. Anders als beim Mini sind die Optionsmöglichkeiten zudem gering. Nur ein Glasschiebedach und einer Metallic-Lackierung stehen noch in der Aufpreisliste.

Gute Sicherheitsausstattung schon im Basismodell

Natürlich fehlen diese Annehmlichkeiten bei dem mit spitzer Feder kalkuliertem dreitürigem Basismodell, das ab 10.990 Euro erhältlich ist. Gespart wurde indes nicht an der Sicherheit. Der günstige Swift verfügt bereits über eine vorbildliche Sicherheitsausstattung, die mit sieben Airbags inklusive eines Knieairbags für den Fahrer und ESP aufwartet. Dass die Rückbank nicht eben umklappt und dass die Ladekante des Kofferraums recht hoch ist, kann man angesichts des gebotenen Preis-Leistungsverhältnisses verschmerzen.

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