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Takata-Rückruf für Elektro-Trio

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jakob Schreiner

Mitsubishi, Citroën und Peugeot rufen nahezu alle hierzulande zugelassenen Electric Vehicle, C-Zero und Ion in die Vertragswerkstätten. Die Elektro-Modelle benötigen einen neuen Beifahrerairbag.

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Der Peugeot Ion muss in die Werkstatt.
Der Peugeot Ion muss in die Werkstatt.
(Bild: Peugeot)

Eine mögliche „Nicht-Konformität eines internen Elements des Beifahrer-Airbags kann die Auslösung des Airbags im Falle eines Aufpralls stören“. So lautet der verklausulierte Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) zu den beiden Elektro-Kleinwagen C-Zero und Ion von PSA. Tatsache ist, dass es um den Takata-Rückruf geht, wie ein Sprecher von Mitsubishi auf Anfrage bestätigte.

Somit ist auch das Electric Vehicle (ehemals I-Miev) von einer möglichen Verletzung von Fahrzeuginsassen durch umherfliegende Metallteile bei Airbagauslösung betroffen. In unseren Breitengraden ist die Gefahr allerdings theoretischer Natur, wie verschiedene Berichte nahelegen.

Die Vertragswerkstätten tauschen bei Fahrzeugen aus dem Bauzeitraum Oktober 2010 bis Mai 2017 die komplette Einheit des Beifahrerairbags. Damit dürften fast alle Halter der knapp 3.000 in Deutschland registrierten E-Autos – davon etwa die Hälfte von Mitsubishi – einen Werkstattbesuch einplanen dürfen. Die Aktionscodes lauten „GCD“ bei Citroën und „HUD“ bei Peugeot. Die Japaner befinden sich laut Selbstauskunft noch in der Abstimmungsphase mit dem KBA.

(ID:45061957)

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist