BFC-Jobbörse Talente-Treff im Transporter

Autor Doris Pfaff

Die Jobbörse der BFC fand trotz hoher Pandemieauflagen in Northeim statt. Möglich war dies aufgrund des Einsatzes und der Kreativität der Schule sowie der Unterstützung ortsansässiger Händler. So konnten Studenten und Unternehmen auf Abstand zusammenfinden.

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BFC-Geschäftsführerin Sylvia Gerl mit Axel Ziehlke, Prokurist Autohaus Brunkhorst (l.), und Christian Brunkhorst, Inhaber Autohaus Brunkhorst (r.).
BFC-Geschäftsführerin Sylvia Gerl mit Axel Ziehlke, Prokurist Autohaus Brunkhorst (l.), und Christian Brunkhorst, Inhaber Autohaus Brunkhorst (r.).
(Bild: BFC)

Jobbörsen zu organisieren, ist unter den derzeitigen Hygieneauflagen wegen der Corona-Pandemie kein leichtes Unterfangen. Das hat auch Sylvia Gerl, Geschäftsführerin der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC), erfahren. Seit vielen Jahren bietet die BFC ihren Studenten und interessierten Unternehmen jährlich eine dreitägige Plattform, um Kontakte zu knüpfen und beruflich zueinander zu kommen. In diesem Jahr musste Gerl regelrecht darum kämpfen, dass die Veranstaltung stattfinden konnte, und diese mehrfach verschieben.

„Letztendlich konnten wir das Ministerium und die regionalen Ordnungsbehörden mit einem Verzug von zwei Monaten von unserem Konzept überzeugen. Die Zusage haben wir dann erteilt bekommen, als wir zusichern konnten, dass wir beim Speeddating isolierte Räume zur Verfügung stellen können. Mit Unterstützung verschiedener Händler – Wolfgang Hermann, Autohaus Hermann, Helmut Peter, Peter Group, und Horst Weihrauch, Weihrauch Uhlendorff – haben wir auf dem BFC-Gelände leichte Nutzfahrzeuge als mobile Büros eingesetzt und konnten somit die Menschen zusammenbringen, die suchend sind“, so Gerl.

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Mit diesem Konzept konnte die Kfz-Jobbörse schließlich stattfinden, wenn auch in veränderter Form. So präsentierten sich die Unternehmen nicht direkt vor den Nachwuchskräften, sondern ihre Vorstellungen wurden aus dem Vortragsraum in alle Studienräume der BFC übertragen, um die Abstandsregeln einhalten zu können.

Plattform für Kfz-Unternehmen

Normalerweise nutzen vor allem Autohäuser, große Handelsgruppen, Autohersteller und -importeure sowie Dienstleister aus verschiedenen Branchen die BFC-Veranstaltung, um ihre Unternehmen und die jeweiligen Karrieremöglichkeiten vorzustellen. Das persönliche Kennenlernen und das Knüpfen von Kontakten stehen dabei im Vordergrund.

In dem großen Stil der vergangenen Jahre war das 2021 zwar nicht möglich. Gelegenheiten, sich in einem persönlichen Gespräch auszutauschen und kennenzulernen, bot die Jobbörse dennoch. Immerhin 30 Unternehmen nahmen teil und präsentierten sich und ihre Jobangebote. Entweder direkt im Freien, im Innenraum der Transporter oder in einem der vielen Räume der BFC. Der Bedarf an der Jobbörse für Nachwuchs- und Führungskräfte in den unterschiedlichsten Positionen ist trotz Pandemie da, sagt Gerl, auch wenn viele Unternehmen ihre Personalsuche zurückgefahren haben.

Denn auf der Jobbörse der BFC finden nicht nur die Studenten mögliche Arbeitgeber, sondern auch umgekehrt Personaler eine spannende Klientel – sowohl für den kaufmännischen als auch den technischen Bereich.

Wegen ihrer unterschiedlichen Berufs- und Lebenserfahrungen und der unterschiedlichen Spezialisierungsmöglichkeiten, die ihnen die BFC bietet, genießen die Absolventen in der Kfz-Branche ein hohes Ansehen. Auch, weil die Anforderungen der Schule sehr hoch sind. „Wer nicht zu uns kommt, um Talente zu finden, ist selbst schuld. Der direkte Draht zu potenziellen Mitarbeitern ist da, man muss sie nur noch abholen!“, betont Gerl.

Unternehmen, die an der nächste BFC-Jobbörse Ende Januar 2022 teilnehmen wollen, können sich jetzt schon per Mail bei der BFC anmelden.

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