Tarifvertrag: Höhere Vergütung in Bayern

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Ab Juli erhalten die Mitarbeiter tarifgebundener Kfz-Betriebe in Bayern mehr Geld. Die Vergütung steigt um 2,9 Prozent. Dies ist nur der erste Schritt.

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Mit dem neuen Tarifvertrag steigen in Bayern Löhne und Gehälter.
Mit dem neuen Tarifvertrag steigen in Bayern Löhne und Gehälter.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Nach Baden-Württemberg und Niedersachsen hat nun auch Bayern einen neuen Tarifvertrag. Wie in den beiden anderen Bundesländern steigen die Löhne und Gehälter in zwei Schritten, Anfang Juli 2017 und Anfang November 2018, um je 2,9 Prozent. Zudem erhalten die Mitarbeiter im Juni 2017 eine Einmalzahlung von 100 Euro. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis Mai 2019.

Ähnlich sieht es bei den Auszubildenden aus: Auch hier steigt die Vergütung um jeweils 2,9 Prozent, allerdings fällt die Einmalzahlung mit 50 Euro etwas geringer aus. Der Tarifvertrag zur Übernahme von Ausgebildeten wurde inhaltlich leicht angepasst und hat nun eine neue Laufzeit von fünf Jahren.

„Die Erhöhungen der Vergütungen für die nächsten zwei Jahre sind für unsere Betriebe sicher nicht leicht zu stemmen, gerade in einer unsicheren Zukunft mit politischen Diskussionen um Fahrverbote und den Dieselmotor“, erklärt Albert Vetterl, Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft des bayerischen Kfz-Gewerbes.

Die Tarifkommission war der Ansicht, dass der 24-monatige Tarifvertrag Planungssicherheit für die Zukunft gibt und in der Höhe eine gerade noch akzeptable Kompromisslösung zwischen beiden Seiten darstellt.

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