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Taycan-Vertrieb: „Nun sind die Porsche-Zentren an der Reihe“

| Autor: Martin Achter

Der Porsche Taycan kommt in diesem Jahr lediglich in den USA auf den Markt, Deutschland folgt 2020. Dennoch müssen die Händler schon jetzt aktiv werden. Porsche-Deutschland-Chef Alexander Pollich verriet im Interview auch, welche anderen Zukunftsprojekte anstehen.

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Porsche-Deutschland-Chef Alexander Pollich im Interview mit »kfz-betrieb« auf der IAA: Die Marke spürt „reges Interesse“ am Abo-Modell In Flow, konkrete Stückzahlen von Fahrzeugen im Abonnementumlauf nennt sie aber nicht.
Porsche-Deutschland-Chef Alexander Pollich im Interview mit »kfz-betrieb« auf der IAA: Die Marke spürt „reges Interesse“ am Abo-Modell In Flow, konkrete Stückzahlen von Fahrzeugen im Abonnementumlauf nennt sie aber nicht.
(Bild: Achter/»kfz-betrieb«)

Zuerst Ende 2019 in den USA, dann ab Anfang kommenden Jahres in Deutschland: Porsches erster E-Sportwagen Taycan kommt zunächst im Heimatland von Tesla auf die Straße. Porsche-Deutschland-Chef Alexander Pollich verriet im Interview auch, welche anderen Zukunftsprojekte anstehen.

Redaktion: Herr Pollich, für Porsche lief es in diesem Jahr zumindest bis August nicht wirklich gut. Die Zahl der Neuzulassungen lag teils deutlich unter Vorjahresniveau. Was ist los?

Alexander Pollich: Sie erleben mich ganz entspannt. Es handelt sich schlicht um Sondereffekte, die in den diametral unterschiedlichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Jahreshälften in 2018 und 2019 begründet liegen. 2018 hatten wir mit der kurzfristig vorgezogenen Umstellung auf den WLTP-Prüfzyklus zu kämpfen. Aus diesem Grund waren die ersten acht Monate des letzten Jahres im Hinblick auf den Absatz außergewöhnlich stark. Im Gegensatz dazu waren wir im ersten Halbjahr 2019 infolge der Umstellung auf WLTP und Ottopartikelfilter mit Produktlücken konfrontiert. Zudem gab es einen Modellwechsel: Der neue Porsche 911 wurde im Laufe des Jahres eingeführt. Jetzt werden sich die Dinge aber wieder normalisieren. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, und wir setzen zum Jahresendspurt an.

Über den Autor

 Martin Achter

Martin Achter

Redakteur Management & Handel bei »kfz-betrieb«