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Telematik-Lösung für freie Werkstätten

| Redakteur: Norbert Rubbel

ZF Aftermarket hat ein Telematik-System konzipiert, um die Werkstattkunden in die markenunabhängigen Kfz-Betriebe zu routen. Erster Anwender ist die Global Automotive Service GmbH mit rund 1.500 Werkstattpartnern.

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Werkstattpartner von G.A.S. sollen von der Telematik-Lösung von ZF Aftermarket profitieren.
Werkstattpartner von G.A.S. sollen von der Telematik-Lösung von ZF Aftermarket profitieren.
(Bild: Ralf Barthelmes)

Mithilfe der Telematik-Plattform „Openmatics“ und dem OBD-Dongle „Vivaldi“ von ZF Aftermarket will die Global Automotive Service GmbH (G.A.S.) die Fahrzeuge von Flotten- und Leasinggesellschaften in ihre Partnerwerkstätten steuern. Telematik-Systeme zur Reparatursteuerung werden zurzeit überwiegend von den Vertragspartnern der Automobilhersteller genutzt. Doch wie lange noch? G.A.S-Geschäftsführer Andreas Brodhage: „Die zunehmende Vernetzung der Fahrzeuge und die damit einhergehende Flut an Daten sowie deren Verarbeitung haben das Potenzial, den automobilen Servicemarkt grundlegend zu verändern.“

G.A.S. mit 1.500 Werkstattpartner in Deutschland

Von der gelenkten Wartungs- und Reparatursteuerung sollen vor allem die rund 1.500 zertifizierten, herstellerunabhängigen Werkstätten in Deutschland profitieren, die sich dem G.A.S.-Servicenetz angeschlossen haben. Sie könnten beispielsweise auf der Landkarte des Dashboards im Fahrzeug erscheinen und ihre Dienstleistungen anbieten – sofern der Autobesitzer dies wünscht.

Denn den Vivaldi-Dongle müssen die Werkstätten ihren Kunden erst einmal schmackhaft machen, um in das Telematik- und Steuerungs-System eingebunden zu werden. Statistische Auswertungen und Livedaten über den Fahrzeugzustand zählen hier zu den Argumenten, die die Akzeptanz der Werkstattkunden für den Dongle fördern könnten, hofft Elmar Bauer, Leiter Servicestandorte Deutschland bei ZF Aftermarket. „Wir können der G.A.S. und ihren Kunden nicht nur ein breites Produktportfolio anbieten, sondern auch eine passende Telematik-Lösung. Damit wird die G.A.S. noch attraktiver für mittelständische und große Fuhrparks“, sagt Bauer.

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