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Tesla will in den Berliner Gasometer einziehen

Autor: Christoph Seyerlein

In Grünheide nahe Berlin entsteht aktuell ein Tesla-Werk. Perspektivisch zieht es den E-Autohersteller aber auch direkt in die Hauptstadt. Elon Musk will dort ein Entwicklungszentrum mit 2.000 Mitarbeiten einrichten – und hat dafür offenbar einen prominenten Standort im Blick.

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Auf dem Areal des Berliner Gasometers entsteht aktuell ein Campus für Klimaschutz und Energiewende.
Auf dem Areal des Berliner Gasometers entsteht aktuell ein Campus für Klimaschutz und Energiewende.
(Bild: Andreas Schwarz/Euref)

Aktuell zieht Tesla bereits ein Werk in Grünheide nahe Berlin hoch. Allem Anschein nach will der Hersteller aber auch direkt in der Hauptstadt seine Präsenz ausweiten. Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, erwägen die Kalifornier in den bekannten Gasometer in Schöneberg einzuziehen und dort ein Entwicklungszentrum mit rund 2.000 Mitarbeitern einzurichten.

Das Bauwerk erlangte zwischen 2011 und 2015 bundesweite Bekanntheit, als der TV-Moderator Günter Jauch dort eine Talkshow abdrehte. Mittlerweile entsteht auf dem Areal ein Campus für Klimaschutz und Energiewende. Unter anderem haben der Bundesverband für Erneuerbare Energie, die Deutsche Energie-Agentur und das Fraunhofer-Institut dort bereits Mietverträge unterschrieben.

Ausbau des Gasometers noch nicht sicher

Reinhard Müller, Chef des sogenannten Euref-Campus, wollte gegenüber der Zeitung den Namen Tesla als potenziellen Mieter nicht bestätigen, da er eine Vertraulichkeitserklärung unterschrieben habe. Er verriet aber, dass zwei Firmen von außerhalb Berlins in Frage kämen, um in den Gasometer zu ziehen.

Sollte Tesla den Zuschlag bekommen, müssten sich Elon Musk und Co. mit dem Einzug aber noch etwas gedulden. Denn der Gasometer muss zunächst noch innen ausgebaut werden. Reinhard Müller plant dafür gut drei Jahre ein. Entstehen sollen ein Kongresszentrum im Erdgeschoss und darüber Büroflächen mit einer Größe von insgesamt 30.000 Quadratmetern. Eine Baugenehmigung liegt allerdings noch nicht vor.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«