Tesla will Osteuropa erobern

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Der Elektroautobauer scheint die „Produktionshölle“ überwunden zu haben, nun sucht er weitere Absatzmärkte. Unter anderem in Osteuropa ist das Fabrikat nur sporadisch vertreten. Das soll sich ändern.

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(Bild: Tesla)

Tesla-Chef Elon Musk will bei der Europa-Expansion seines Elektroautokonzerns Tempo machen. Er hoffe, im kommenden Jahr in der Slowakei, Kroatien, Serbien und den meisten Teilen Osteuropas vertreten zu sein, teilte Musk am Montag (Ortszeit) bei Twitter mit. Zur genauen Ausgestaltung des Vertriebs oder zur Ladeinfrastruktur machte er keine Angaben.

Tesla hatte im Frühjahr begonnen, seinen Hoffnungsträger Model 3 – das erste günstigere E-Auto der Firma – nach Europa auszuliefern. Doch es gibt vor allem im Osten noch immer eine Reihe von Ländern, in die der kalifornische Hersteller bislang nicht direkt verkauft. Gleichzeitig hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Stimmung zwischen der europäischen Führung und Musk nicht die beste sein soll. Die Differenzen könnten auch ein Grund sein für das – noch nicht bestätigte – Ausscheiden von Jochen Rudat, Director Central Europe und damit auch Deutschlandchef von Tesla.

Unterdessen droht Musk in den USA mal wieder rechtlicher Ärger. Ein Richter im Bundesstaat Delaware gab am Freitag einer Investorenklage gegen sein Vergütungsmodell statt. Dem Tech-Milliardär wird in dem Rechtsstreit „Bereicherung“ vorgeworfen. Teslas Anwälte hatten einen Antrag auf Klageabweisung gestellt, doch der wurde abgelehnt.

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