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Thiel ergänzt sein Volkswagen-Portfolio um Jeep und Alfa

Autor: Jens Rehberg

Der knapp 8.000 Einheiten schwere Volkswagen-Partner Thiel in Westfalen ergänzt sein Markenportfolio um die FCA-Fabrikate Jeep und Alfa. Gelingt der Einstieg, soll ein Neubau folgen.

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(Bild: »kfz-betrieb« / Rehberg)

Die Thiel-Gruppe in Paderborn hat ihr VW-Konzern-Markenportfolio um die FCA-Fabrikate Jeep und Alfa Romeo ergänzt. Wie der Markenverantwortliche für FCA bei der Autohandelsgruppe, Benedikt Altrogge, am Dienstag auf Anfrage sagte, will das Unternehmen langfristig an seinem FCA-Standort jährlich 200 Neuwagen vermarkten.

Zunächst startet Thiel mit den beiden neuen Importeursmarken in einem Schauraum am Frankfurter Weg in Paderborn, wo bislang Gebrauchtfahrzeuge verkauft wurden. Gelingt der Start, „und davon gehen wir natürlich aus“, so Altrogge, ist ein markenexklusiver Neubau für die beiden FCA-Fabrikate auf einem bereits vorhandenen Grundstück in Schloß Neuhaus nördlich von Paderborn angedacht. Das Bauprojekt soll innerhalb der nächsten drei Jahre abgeschlossen sein. Der Jeep- und Alfa-Verkauf in Paderborn läuft gerade an – im laufenden Verkaufsjahr visiert Benedikt Altrogge zunächst 75 Neuwagen an.

Frische Beziehung (von links): FCA-Netzentwickler Roland Schulte, der Markenverantwortliche bei Thiel, Benedikt Altrogge, Thiel-Chef Ulrich Hofmann und der Regionalleiter des Importeurs, Friedemann Tuch – zum Vergrößern bitte klicken.
Frische Beziehung (von links): FCA-Netzentwickler Roland Schulte, der Markenverantwortliche bei Thiel, Benedikt Altrogge, Thiel-Chef Ulrich Hofmann und der Regionalleiter des Importeurs, Friedemann Tuch – zum Vergrößern bitte klicken.
(Bild: FCA)

Das Marktgebiet Paderborn für die beiden FCA-Premiumfabrikate hat Thiel für sich alleine. „Zudem ergänzen die beiden hochemotionalen Traditionsmarken unser Kerngeschäft mit dem Volkswagenkonzern hervorragend“, begründet Altrogge die strategische Maßnahme.

Die Thiel-Gruppe ist in Westfalen an sechs Standorten in Paderborn, Delbrück und Rheda-Wiedenbrück aktiv. Die Autohandelsgruppe vertritt bislang VW, Audi, Porsche, Skoda, VW Nutzfahrzeuge und Westfalia. Die über 350 Mitarbeiter setzten zuletzt jährlich rund 180 Millionen Euro um. Insgesamt vermarktete das Sales-Team der Gruppe circa 3.800 Neu- und 4.000 Gebrauchtfahrzeuge.

FCA Deutschland konnte sein Jeep-Netz im vergangenen Jahr von 140 auf 162 Partner-Stützpunkte ausbauen. Auch bei Alfa Romeo gelang dem Importeur eine Netzerweiterung – von 91 auf 108 Vertriebsstützpunkte. Zu den genannten Zahlen sind jeweils noch 12 Niederlassungsstützpunkte hinzuzurechnen.

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 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«