Tipps für das perfekte Finish

Autor: Dr. Holger Schweitzer

Nach dem Lackieren ist vor dem Trocknen: Nexa Autocolor erklärt, wie sich bei korrekter Trocknung Fehlstellen vermeiden lassen. Das sorgt für bessere Voraussetzungen beim Finish.

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Wer mit dem Polieren von Oberflächen beginnt, sollte darauf achten, dass diese wirklich durchgetrocknet sind.
Wer mit dem Polieren von Oberflächen beginnt, sollte darauf achten, dass diese wirklich durchgetrocknet sind.
(Bild: PPG)

Kleinste Fehlstellen beseitigen und den Oberflächen den optimalen Glanz verleihen, bevor das Fahrzeug an den Kunden übergeben wird: Darum geht es beim Finish nach der Instandsetzung etwa eines Unfallschadens. Doch noch bevor der Anwender zum Poliermittel greift, kann während der Lackierung der Grundstein für ein optimales Ergebnis beim Finish gelegt werden.

Wertvolle Tipps für die richtige Lackapplikation gibt Nexa-Autocolor-Trainer Sascha Petschke. Er ist überzeugt: „Wenn bestimmte Parameter bei der Applikation beachtet werden, wirkt sich das positiv auf das Finish aus.“

Trocknungsparameter einhalten

Einer dieser Parameter betrifft die Trocknung. Petschke rät Lackierern, darauf zu achten, die Trocknungsparameter einzuhalten, die in den jeweiligen technischen Datenblättern der verwendeten Lackmaterialien angegeben sind. So sei die Werkstatt auf der sicheren Seite. Wie der Trainer erklärt, gehe es um die Stichworte staubtrocken, montagetrocken und polierfähig. Für ein bestmögliches Finish solle der Lack entsprechend durchgetrocknet und polierfähig sein.

Nach Petschkes Ansicht ist es zudem essenziell, auf die korrekte Oberflächentemperatur des lackierten Objekts zu achten. Auch müsse die Trocknungstemperatur über die gesamte angegebene Trocknungszeit eingehalten werden. Nur so trockne der Lack optimal durch und führe zu einem idealen Härtegrad der Oberfläche für ein sicheres und effizientes Finish.

Fehlstellen kosten Zeit und Geld

Ist der richtige Härtegrad nicht erreicht, besteht laut Petschke die Gefahr, dass beim Polieren Fehlstellen entstehen. Diese zu bearbeiten, sei zeit- und kostenintensiv. Im schlimmsten Fall könne es sogar sein, dass das Objekt neu lackiert werden müsse.

Zudem sollten Lackierbetriebe auch auf kleine Lackfehler wie Staubeinschlüsse oder Strukturbildungen achten, so der Nexa-Experte. Sie ließen sich nicht vollständig entfernen und könnten nach einigen Tagen wieder sichtbar werden – mögliche Reklamationen von Kunden könnten die Folge sein.

Schließlich empfiehlt Petschke, das Poliermittel sorgfältig zu wählen. „Der Markt bietet heute zahlreiche Materialien für die verschiedenen Härtegrade der zu polierenden Oberfläche an“, erklärt der Nexa-Trainer.

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Über den Autor

Dr. Holger Schweitzer

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Redakteur, Ressort Technik, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG