Hochwasserschäden Tipps zur Beschleunigung der Versicherungsleistung

Autor: Andreas Grimm

Die Hochwasserschäden nach den starken Regenfällen der vergangenen Wochen bringen auch Versicherer an ihre Grenzen. Einige Tipps für geschädigte Kfz-Betriebe sollen helfen, damit diese schneller an Versicherungsleistungen kommen.

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Die Nürnberger Versicherung verspricht den bei ihr versicherten Opfern der Flutwellen schnelle Hilfe.
Die Nürnberger Versicherung verspricht den bei ihr versicherten Opfern der Flutwellen schnelle Hilfe.
(Bild: Nürnberger Versicherug)

Die Überschwemmungen, Überflutungen und Erdrutsche der vergangenen Wochen haben eine Welle der Hilfsbereitschaft losgetreten. Auch aus dem Kfz-Gewerbe helfen viele Betriebe und Organisationen den Betroffenen. Die Nürnberger Versicherung als Partner des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggwerbe (ZDK) will jetzt dafür sorgen, dass Geschädigten auf unkompliziertem Weg schnell geholfen wird.

So erklärte Peter Meier, Vorstand Schadenversicherung: „Die schnelle Unterstützung unserer Kunden steht im Mittelpunkt.“ Demnach hat das Unternehmen einen Krisenstab eingerichtet. Schadenregulierer machen sich zudem in den betroffenen Gebieten ein Bild von den Schäden und können erste Regulierungsmaßnahmen ergreifen.

Geschädigte können sich zudem online oder per Telefon (0800 531-6666) bei der Versicherung melden, selbst wenn nötige Unterlagen durch die Verwüstungen nicht greifbar oder vernichtet sind. Zwei Tipps helfen Geschädigten außerdem, die Regulierung zu beschleunigen:

  • Falls möglich, beschädigtes Hab und Gut fotografieren.
  • Wichtige Dokumente (Kaufbelege/Rechnungen) aufbewahren, selbst wenn diese beispielsweise durch Nässe beschädigt sind.

Da Wetterexperten für die Zukunft vermehrt Wetterextreme vorhersagen, rät Nürnberger-Vorstand Meier allen Betrieben, sich über die Gefahren zu informieren. Dazu hat die Nürnberger Informationen online zusammengestellt.

Mit einem entsprechenden Elementarschutz könnten Autohäuser einen Schutzschirm spannen. Dieser schließt nicht nur die eigenen Neu- und Gebrauchtfahrzeuge ein, sondern auch Fahrzeuge in Handelsobhut. Zudem werden die Betriebsgebäude sowie die technische und kaufmännische Betriebseinrichtung abgesichert.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Fachredakteur Management & Handel, Redaktion »kfz-betrieb«