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Top-Dealer-Award für fünf Seat-Händler

Autor: Andreas Grimm

Seat Deutschland ist weiter auf Wachstumskurs. Der Erfolg ruht auf den Schultern vieler Händler, fünf davon wurden nun vom Importeur ausgezeichnet. Für ein Sechstel des Netzes endet der gemeinsame Weg allerdings in näherer Zukunft.

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Seat hat fünf Händler mit dem Top Dealer Award ausgezeichnet.
Seat hat fünf Händler mit dem Top Dealer Award ausgezeichnet.
(Bild: Seat)

Seat Deutschland hat vor Kurzem im Rahmen der Händlerveranstaltung „Partnerdialog“ in Berlin fünf Händler mit besonderen Leistungen für die Marke geehrt. Man übergebe ihnen den Top-Dealer-Award in dem Bewusstsein, dass „wir ohne die ausgezeichneten Leistungen unserer Top-Dealer niemals diesen Wachstumskurs erreichen könnten“, sagte Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Seat Deutschland.

Vergeben wird der Händlerpreis in fünf Kategorien. Mit der Auszeichnung prämiert Seat früheren Angaben zufolge herausragendes Engagement und die hohe Qualität von Betrieben innerhalb des Händlernetzes. Die Auszeichnung erhalten haben in diesem Jahr:

  • die Marc Zyrull GmbH in Saarlouis, die in nur zehn Wochen einen neuen Standort aufbaute,
  • das Autohaus Früchtl, das einen zweiten Betrieb in Straubing eröffnet hat,
  • Auto Bierschneider in Ingolstadt für die Marketingstrategien,
  • das Autohaus Kobia für sein Cupra-Engagement in Sinsheim,
  • die Brass-Gruppe in der Kategorie Gesamt-Performance.

Die nackten Zahlen unterstreichen die Leistungen des Handels im ablaufenden Jahr. Das Fabrikat wird 2018 das Jahresziel von 120.000 Neuwagen schaffen, im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von rund 15 Prozent. Die durchschnittliche Umsatzrendite wird wohl auf jeden Fall 2 Prozent erreichen. Ausruhen kann sich die Händlerschaft darauf allerdings nicht: Für das Jahr 2019 sehen die Planungen einen weiteren Verkaufsanstieg auf 130.000 Einheiten vor.

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Dieses Ziel wird von den Seat-Betrieben überwiegend als durchaus realistisch angesehen, haben die Händler doch bereits jetzt einen Bestand von rund 35.000 Kaufverträgen in den Büchern stehen, die erst im kommenden Jahr zur Auslieferung kommen. Die Ambitionen werden maßgeblich getrieben vom Seat Tarraco, der bereits bestellbar ist und seinen offiziellen Verkaufsstart am 23. Februar hat.

Am Ziel weiteren Absatzwachstums ändert auch nichts, dass sich der Importeur mittelfristig von gut 60 Händlern trennt. Das ist etwa jeder sechste Partner. Die Hälfte der Betroffenen wird nach Informationen des Seat-Händlerbeirats im Zuge der Neugestaltung der Händlerverträge kein neues Vertragsangebot mehr bekommen. Etwa 30 weiteren Händlern hatte der Importeur nach Informationen von »kfz-betrieb« bereits früher klar gemacht, dass sie keine Zukunft im Seat-Netz mehr haben.

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 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«