Toyota Aygo: Aufgepeppter Cityfloh

Kleinwagen startet preislich bei 9.990 Euro

| Autor: Julia Mauritz

Insgesamt gibt es den überarbeiteten Aygo in vier Ausstattungslinien (X-, X-Play, X-Play-Connect und X-clusiv.) Dazu kommen die Editionsmodelle X-cite und X-trend. Ebenfalls erhältlich ist der Kleinwagen mit einem elektrischen Faltdach.

Das größte Verkaufsvolumen traut Toyota dabei der zweithöchsten Ausstattung X-Play-Connect zu, die preislich bei 12.640 Euro startet. Jeder zweite Käufer werde sich dafür entscheiden, glaubt der Kölner Importeur. Dem Einstiegsmodell X, das ohne Klimaanlage, Zentralverriegelung und Audiosystem vom Band rollt, traut er 13 Prozent zu.

Den einzigen im Aygo verfügbaren 1,0-Liter-Dreizylinder-Benzinmotor, der 53 kW/72 PS leistet und die Euro-6c-Norm erfüllt, hat Toyota mithilfe eines neuen dualen Einspritzsystems hinsichtlich seiner Effizienz leicht verbessert. Auch das Drehmoment wurde erhöht. Optional ist der Aygo neben dem Standard-Fünfgang-Schaltgetriebe mit einem automatisierten Schaltgetriebe erhältlich, für das sich in der Vergangenheit immerhin 20 Prozent der Käufer entschieden haben.

Weitere Antriebsvarianten sind aktuell nicht geplant, was schade ist – denn der Aygo wäre mit einer Batterie unter der Haube das perfekte E-Auto.

Fazit

Vor allem mit seinem attraktiven Versicherungsangebot hat der überarbeitete 3,46 Meter lange Toyota Aygo gute Chancen, junge Käufer zu gewinnen und das aktuelle Durchschnittsalter von 47 Jahren noch etwas zu senken. Das Design ist vor allem durch die neue dreidimensionalere Optik der Frontpartie modern und wirkt etwas weniger verspielt als beim Vorgänger. Zudem ist der Kleinwagen jetzt sowohl in der Lage, mit Apple- als auch mit Android-Smartphones zu kommunizieren.

Im Kern ist der Aygo genau das, wofür er konzipiert wurde: Ein günstiger Kleinwagen für den Stadtverkehr. Auf der Testfahrt im Aygo X-clusiv, die größtenteils im Stadtverkehr und auf Landstraßen stattfand, zeigte der Bordcomputer einen Durchschnittsverbrauch von 5,1 Litern pro 100 Kilometer an, das ist genau ein Liter mehr, als der vom Hersteller angegebene kombinierte Verbrauch. Angenehm fielen auf der Testfahrt das Fahrwerk, die Lenkung und der niedrige Geräuschpegel im Innenraum auf, negativ das hakelige Fünfgang-Schaltgetriebe.

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