Toyota: Digitales Abo kommt

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Julia Mauritz / Julia Mauritz

13 neue Modelle bis Ende 2020: Toyota nimmt Kurs auf die 100.000 Neuzulassungen. Deutschlandpräsident Alain Uyttenhoven äußert sich über künftige Mobilitätsangebote und den Stand der Dinge bei den Händlervertragsverhandlungen.

Toyota-Deutschland-Präsident Alain Uyttenhoven will in diesem Jahr 92.000 Neuzulassungen schaffen.
Toyota-Deutschland-Präsident Alain Uyttenhoven will in diesem Jahr 92.000 Neuzulassungen schaffen.
(Bild: Yvonne Simon/»kfz-betrieb«)

Redaktion: Mit knapp 88.000 Neuzulassungen hat Toyota Deutschland 2018 eine Punktlandung hingelegt. Wie viele Neuwagen wollen Sie 2019 vermarkten?

Alain Uyttenhoven: 2018 haben wir unsere Verkaufsziele übererfüllt, und das, ohne Fahrzeuge mit aller Macht in den Markt zu drücken, und mit nur einer Modellneuheit: dem überarbeiteten Aygo. Für 2019 haben wir uns 92.000 Neuzulassungen vorgenommen. Wir führen sieben neue Modelle ein, darunter wichtige Volumenmodelle wie den RAV4 und den Corolla. Die einzige Einschränkung, die wir aktuell haben, ist die Lieferfähigkeit. Aufgrund der global starken Hybridnachfrage gibt es Produktionsengpässe bei den Batterien. Eine Herausforderung wird auch sein, unsere Händler fokussiert zu halten. Denn auch 2020 werden wir wieder sechs neue Modelle einführen: Wir absolvieren aktuell eher einen Marathon als einen Sprint.

Wie ist der RAV4 gestartet, und wie läuft der Vorverkauf des Corolla?

Der RAV4 ist so gut angelaufen, dass wir aktuell schon Lieferzeiten von bis zu vier Monaten haben. Und wenn die weltweite Nachfrage weiter so hoch bleibt, könnten es bald sechs Monate werden. Insgesamt wollen wir in diesem Jahr 13.000 bis 14.000 RAV4 verkaufen. Die Erwartungen beim Corolla sind noch höher: Hier wollen wir in Richtung 20.000 Einheiten kommen.