Toyota GT 86: Fahrspaßversprechen aus Fernost

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Seit einem halben Jahrzehnt baut Toyota sparsame, aber auch etwas biedere Vernunftautos. Mit dem GT 86 kommt nun wieder Leben in die Modellpalette. Die ersten jetzt bekanntgegebenen Infos wirken zumindest vielversprechend.

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Toyota holt den Fahrspaß zurück in seine zuletzt arg rational orientierte Modellpalette. Hinterradantrieb, Boxermotor und geringes Gewicht sollen den neuen GT 86 zum Pulsbeschleuniger machen. Premiere feiert der – zumindest nach Herstellerdefinition - „kleinste Sportwagen der Welt“ auf der Tokyo Motor Show (3. bis 11. Dezember).

Lediglich 1.180 Kilogramm bringt das nur 4,24 Meter lange Coupé auf die Waage. Zweisitzige Wettbewerber wie den nur knapp längeren Nissan 370 Z oder auch den Porsche Cayman unterbietet das gemeinsam mit Subaru entwickelte Leichtgewicht um mindestens gut 200 Kilo. Allerdings muss der Toyota mit deutlich weniger Leistung auskommen. 200 PS bei maximal 7.000 Touren dürften aber angesichts des geringen Gewichts für ausreichende Fahrleistungen sorgen.

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Bislang nennt der Hersteller allerdings nur die Endgeschwindigkeit von 230 km/h. Bereitgestellt wird die Kraft von einem 2,0-Liter-Boxermotor mit vier Zylindern, der mit einer Mischform aus Saugrohr- und Direkteinspritzung arbeitet und dabei im Schnitt 6,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern benötigen soll.

Der von beiden Kooperationspartnern gemeinsam speziell für den GT 86 und sein Subaru-Pendant BRZ entwickelte Motor arbeitet unter der Fronthaube und leitet seine Kraft wahlweise über ein manuelles Sechsganggetriebe oder eine Sechsstufenautomatik an die Hinterräder.

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