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Toyota hat noch 30 Lücken im Netz

| Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Das neue einstufige Vertriebsnetz hat noch einige weiße Flecken. Der Kölner Importeur sucht für 30 Standorte Handelspartner und stellt den Kandidaten ein starkes Wachstum und gute Renditechancen in Aussicht.

Toyota will mit einem neu strukturierten Händlernetz und emotionaleren Modellen neu durchstarten.
Toyota will mit einem neu strukturierten Händlernetz und emotionaleren Modellen neu durchstarten.
(Bild: Wehner)

Um 140 Standorte beziehungsweise 120 Unternehmen ist das Toyota-Netz im Zuge der Umstrukturierung vom zweistufigen zum einstufigen System geschrumpft: Zum offiziellen Startschuss am 1. Juni bestand das Vertriebsnetz aus 240 Neuwagenpartnern mit 380 Vertriebsstützpunkten. Hinzu kommen 260 Servicestandorte. Mit 175 ehemaligen Partnerhändlern hatte der Kölner Importeur Direktverträge abgeschlossen.

Komplett ist das Toyota-Netz aber noch nicht: Für 30 Standorte sucht Toyota noch interessierte Händler. Dazu zählen auch einige größere Städte wie Mainz, Wiesbaden oder Rosenheim. Als weitere Open Points nennt das Unternehmen unter anderem Hattingen/Bottrop/Moers im Ruhrgebiet, Weimar und Gotha, Wasserburg am Inn, Hameln, Wangen im Allgäu, Nordhausen und Aurich. Heiko Twellmann, Leiter der Händlerentwicklung bei Toyota Deutschland, will noch in diesem Jahr rund acht weiße Flecken besetzen, 2017 soll das Netz komplett sein. Toyota-Deutschland-Präsident Tom Fux nennt als ideale Partner aufgrund des persönlichen Verhältnisses zu ihren Kunden vor allem Familienbetriebe. Den Handelspartnern stellt Tom Fux durch den Umstieg auf Direktverträge neben kürzeren Entscheidungsprozessen und einer schnelleren Kommunikation auch bessere Renditechancen in Aussicht.