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Toyota zeigt sich in Genf mit vielen PS

| Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Andreas Grimm

Der japanische Hersteller will den Absatz in Europa ankurbeln. Für Deutschland ist die Marke von 100.000 Einheiten wieder im Blickfeld. Helfen soll die Emotionalisierung der Marke durch die Wiedergeburt der Sportwagenlegende Supra.

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Toyota geht ab 2019 wieder sehr sportlich an den Start: mit der Neuauflage des Toyota Supra.
Toyota geht ab 2019 wieder sehr sportlich an den Start: mit der Neuauflage des Toyota Supra.
(Bild: Seyerlein / »kfz-betrieb«)

Toyota präsentiert sich auf dem Genfer Autosalon 2018 mit mehreren Neuheiten: Der japanische Hersteller hat verschiedene serienreife und seriennahe Weltpremieren mit an den Lac Léman gebracht – von der neuen Generation seines Kompaktklassemodells Auris über den überarbeiteten Kleinwagen Aygo bis hin zur aufsehenerregenden Rennwagen-Studie GR Supra Racing Concept.

2018 bezeichnet Alain Uyttenhoven, Präsident von Toyota Deutschland, als Übergangsjahr für die japanische Marke in Deutschland. Ab 2019 will er das Wachstum beschleunigen und Kurs auf die 100.000 Einheiten nehmen. Die neue Auris-Generation, die Anfang 2019 in den Handel rollt, soll dabei eine wichtige Rolle spielen.

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Während für das Vorgängermodell noch fünf konventionelle Verbrenner und ein Hybridantrieb zur Wahl standen, bietet Toyota die dritte Auris-Generation künftig mit einem 1,2-Liter-Benzinmotor und zwei verschiedenen Hybridantrieben an – das auf dem 1,8 Liter-Benziner basierende Hybridsystem ist auf Sparsamkeit ausgelegt und leistet 90 kW/122 PS. Die neue stärkere 2,0 Liter-Variante bringt 132 kW/180 PS auf die Straße und soll all die Käufer ansprechen, die Wert auf sportliches Vorankommen legen.

Toyota stellt für sein Kompaktklassemodell, das auf der neuen TNGA-Plattform steht, mehr Fahrkomfort, -stabilität und -vergnügen in Aussicht, gepaart mit einem agileren Handling: Der im Vergleich zum Vorgänger um 20 Millimeter gesenkte Schwerpunkt verleiht dem Kompaktklassemodell ein dynamischeres und kraftvolleres Design, gleichzeitig ist der neue Auris 30 Millimeter breiter und 40 Millimeter länger geworden.

Genfer Autosalon 2018: Die Premieren-Parade
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Optisch aufgefrischt präsentiert sich in Genf der Kleinwagen Aygo. Er ist Teil eines Gemeinschaftsprojekts mit dem französischen Hersteller PSA und in der aktuellen Generation seit 2014 auf dem Markt. Während Peugeot und Citroen ihre Modelle belassen haben, hat Toyota die modelltypische Frontpartie im X-Design hin zu einer dreidimensionaleren Optik verfeinert, auch die Rückleuchten haben die Designer aufgefrischt. Im Interieur finden sich unter anderem ein überarbeitetes Kombiinstrument und neue Sitzbezüge. Ebenfalls weiterentwickelt hat der japanische Hersteller das Ausstattungsprogramm seines Kleinwagens.

Ab 2019 Supra-sportlich

Mit der Präsentation seiner Rennwagen-Studie GR Supra Racing Concept Präsentation auf dem Genfer Autosalon bestätigt der Hersteller das, was schon länger gemunkelt wird: 16 Jahre nach ihrem Produktionsende soll Toyotas Sportwagenikone mit Frontmotor und Heckantrieb 2019 ihr Comeback auf den deutschen Straßen und im Motorsport feiern. Unter der Motorhaube hatt die straßentaugliche Version wahrscheinlich im ersten Schritt einen mindestens 300 PS starken Sechszylinder-Benziner haben, im zweiten Schritt könnte Toyota das Antriebsspektrum nach unten abrunden, wobei eine Hybridvariante vorerst wohl nicht geplant ist.

Ihr Debüt hatte „die Supra“ vor genau 40 Jahren gefeiert: Die besonders leistungsstarken Celica-Varianten traten erstmals im Jahr 1978 unter dem Zusatznamen Supra auf. Große Erfolge feierte der Sportwagen in den 1980er und 1990er Jahren im Motorsport. Nach Toyota-Angaben wird die straßentaugliche Supra wesentliche Designelemente und die Grundform der Genf-Studie aufgreifen, die aus der Feder von Toyota Gazoo Racing stammt. Das Serienmodell wird zwar gemeinsam mit BMW entwickelt, das Design der Supra und des künftigen BMW Z4 sollen sich allerdings deutlich unterscheiden.

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