VW-Lkw-Tochter Traton fährt Investitionen in Elektro-Lkw hoch

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Die Nutzfahrzeug-Holding des Volkswagen-Konzerns nimmt mehr Geld für die Entwicklung von Elektrofahrzeugen in die Hand. Die Ausgaben für konventionelle Antriebe werden dagegen eingedampft.

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(Bild: Traton)

Die VW-Nutzfahrzeugholding Traton will in den kommenden Jahren mehr Geld in die Entwicklung von Elektroantrieben stecken. Bis 2025 seien nun statt einer Milliarde Euro zusammengenommen 1,6 Milliarden für Forschung und Entwicklung in diesem Bereich vorgesehen, wie Traton am Montag in München mitteilte.

Die Ausgaben für konventionelle Antriebe werden eingedampft, 2025 soll weniger als ein Fünftel der Investitionen in der Produktentwicklung auf diese Antriebe entfallen. „Traton setzt klar auf den Elektro-Lkw“, sagte Vorstandschef Matthias Gründler laut Mitteilung.

Bei der schwedischen Marke Scania würden 2025 rund 10 Prozent der abgesetzten Fahrzeuge in Europa mit Elektroantrieben fahren, 2030 dürfte jedes zweite von Scania verkaufte Fahrzeug einen E-Antrieb haben, hieß es. Bei MAN sollen 2025 die Hälfte der neuen Busse einen alternativen Antrieb haben. 2030 werden mindestens 60 Prozent der Lkw für den Lieferverkehr und 40 Prozent der Lkw für Fernverkehr emissionsfrei sein, so die Planungen des Konzerns.

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