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Elektrifizierung Traton und Hino legen Entwicklung von E-Lkw zusammen

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Die engere Verzahnung der Nutzfahrzeugbranche geht weiter. Nun vertiefen Traton und Hino ihre Kooperation in Sachen Elektrifizierung. Ziel sind skalierbare Plattformen für Nutzfahrzeuge. Auch die Brennstoffzelle spielt eine Rolle.

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(Bild: Traton)

Die VW-Nutzfahrzeugholding Traton und ihr japanischer Partner Hino wollen zusammen künftig Elektro-Lkw entwickeln. Dazu haben die Unternehmen eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, wie Volkswagen am Mittwoch in München mitteilte. „Dieses neue Joint Venture mit unserem starken Partner Hino ist der nächste wichtige Schritt in der Elektrifizierung“, sagte Traton-Vorstandschef Matthias Gründler.

Gemäß dem jetzigen Stand der Planungen soll die gemeinsame Entwicklung batterieelektrischer Fahrzeuge, von Brennstoffzellen-Lkw und Komponenten vorangetrieben werden. Darüber hinaus wollen Traton und Hino gemeinsame Elektroplattformen inklusive Software und Schnittstellen entwickeln.

Traton und Hino wollen weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit prüfen

Traton und Hino haben bereits 2018 eine grundsätzliche Kooperation beschlossen und hatten im vergangenen Jahr auch ein Gemeinschaftsunternehmen für den Einkauf von Teilen gegründet. Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit wollen beide Unternehmen prüfen. Traton will bis 2025 eine Milliarde Euro in die Elektrifizierung investieren.

Das Elektro-Joint-Venture werde zunächst im schwedischen Södertälje angesiedelt und in einem weiteren Schritt auf Tokio ausgedehnt. Traton besteht derzeit vor allem aus dem Münchener Lkw- und Busbauer MAN sowie dem schwedischen Lkw-Hersteller Scania. Vor kurzem hatte Traton zudem mit einem Übernahme-Angebot für den amerikanischen Lkw- und Bus-Anbieter Navistar Erfolg.

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