Kfz-Innung Hildesheim Trauer um Obermeister Manfred Steinbrecher

Autor Doris Pfaff

Manfred Steinbrecher, Obermeister der Kfz-Innung Hildesheim und langjähriges Vorstandsmitglied des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), ist im Alter von 81 Jahren gestorben.

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Manfred Steinbrecher, Obermeister der Kfz-Innung Hidesheim, starb im Alter von 81 Jahren.
Manfred Steinbrecher, Obermeister der Kfz-Innung Hidesheim, starb im Alter von 81 Jahren.
(Bild: Kfz-Innung Hildesheim)

Manfred Steinbrecher war bereits zu Lebzeiten für sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement gewürdigt worden, unter anderem mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Fünf Jahrzehnte engagierte er sich vor allem im Hildesheimer Kfz-Handwerk. Angefangen hatte Steinbrecher mit seinem Beitrag im Gesellenprüfungsausschuss der Kfz-Innung Hildesheim. Später wurde er Schriftführer.

Seit 1995 kümmerte sich Streinbrecher als Obermeister um die Geschicke der Hildesheimer Innung. Außerdem leitete er viele Jahrzehnte die Geschäftsstelle der Schiedsstelle Hildesheim für das Kfz-Handwerk in den Bezirken der beiden Innungen Hildesheim und Holzminden.

Auf Landesebene gehörte Steinbrecher mehr als zwölf Jahre dem Landesinnungsverband Niedersachsen an sowie dem Kfz-Landesverband Niedersachsen-Bremen, unter anderem als Vizepräsident. Von 2007 bis 2013 war er Landesinnungsmeister und vertrat die Interessen von circa 3.000 niedersächsischen Autohäusern und Werkstätten mit etwa 36.000 Mitarbeitern und rund 6.500 Auszubildenden.

Von 2008 bis 2014 war Steinbrecher außerdem Mitglied im Vorstand des Zentralverbandes. Sein großes, jahrzehntelanges Engagement auf allen Ebenen der Verbandsorganisation würdigte der ZDK im April 2013 mit der Goldenen Ehrennadel, der höchsten Auszeichnung des Bundesverbandes.

Steinbrecher starb am 30. Oktober. Auf die Nachricht reagierte der Zentralverband mit Trauer und legte bei seiner Arbeitstagung mit den Landesverbänden am Mittwoch in Bonn eine Schweigeminute ein.

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