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Trendwende? Durchschnittsalter der Neuwagenkäufer steigt nicht mehr

Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

Über viele Jahre galt: Autokäufer werden immer älter. Doch nun scheint ein Ende dieses Methusalem-Effekts einzutreten. Das CAR-Institut rechnet vor allem aus zwei Gründen damit, dass in Zukunft mehr junge Menschen zum Auto greifen werden.

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Das CAR-Institut rechnet damit, dass der Wunsch nach einem eigenen Auto bei jüngeren Menschen steigt.
Das CAR-Institut rechnet damit, dass der Wunsch nach einem eigenen Auto bei jüngeren Menschen steigt.
(Bild: sp-x)

Der Trend zu immer älteren Neuwagenkäufern ist gestoppt. Einer Untersuchung des Center Automotive Research (CAR) zufolge hat sich das Durchschnittsalter in den vergangenen fünf Jahren bei gut 52,5 eingependelt. In den ersten neuen Monaten 2020 beispielsweise betrug es exakt 52,6 Jahre.

Vor 2015 war das Alter von Neuwagenkäufern über Jahrzehnte gestiegen. 1995 lag es bei 46,1 Jahren, 2000 bereits bei 48,1 und 2005 wurde erstmals die 50 überschritten.

Weitere Verjüngung durch Corona und Auto-Abos?

Für das Endes des Methusalem-Effekts ist der Studie zufolge zum einen der wachsende Anteil von Autokäufern der Altersgruppe 25 bis 35 verantwortlich – darunter vor allem Paare mit Kindern, die am Stadtrand leben. Zum anderen steigt die Zahl der privat nutzbaren Dienstwagen, die jüngeren Nutzern zur Verfügung stehen.

CAR-Chef Ferdinand Dudenhöffer rechnet mit einem dauerhaften Ende des Methusalem-Effekts. Zum einen steige nach Corona der Wunsch nach einem eigenen Auto auch bei jüngeren Haltern, zum anderen machten neue Abo-Modelle den Pkw-Besitz zunehmen finanziell risikolos.

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