Tuning: Veredelter Smart statt teurer Cygnet

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Der Aston Martin Cygnet war ein großer Flop. Carlsson-Chef Mathias Albert ist dennoch von einem Markt für edle Kleinstwagen überzeugt. In Genf zeigt er den aufgepeppten Smart Fortwo CK10.

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Carlsson-Chef Mathias Albert.
Carlsson-Chef Mathias Albert.
(Foto: Baeuchle)

Redaktion: Carlsson stellt hier den Smart CK10 vor. Was zeichnet ihn aus?

Mathias Albert: Wir haben ein komplettes Programm aufgelegt. Dazu gehören die Veredelung des Innenraums mit Leder und ein Lenkrad mit diversen Applikationen. Hinzukommen Felgen und eine Vier-Rohr-Auspuffanlage. Das Fahrwerk haben wir deutlich straffer ausgelegt, sodass man sportlicher fahren kann. Es ist der sportlichste Smart, den man derzeit kaufen kann.

Was kostet die Veredelung?

Das hängt vom Paket ab. Entscheidet sich ein Kunde für das gesamte Paket, muss er mit rund 10.000 Euro rechnen.

Damit verdoppelt sich der Preis quasi. Wer ist bereit, so viel Geld für einen Smart zu bezahlen?

Es ist natürlich ein Nischenmarkt, aber gerade in großen Städten haben wir relativ viele Käufer. Es ist ein deutliches Statement des Käufers, der mit dem Stadtauto ein individuelles und uniques Fahrzeug erwirbt.

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Wie viele getunte Smarts verkaufen Sie?

Bei einem Absatz von gut 100.000 Fahrzeugen haben die veredelten Fahrzeuge einen Anteil von etwa 0,2 Prozent. Wir verkaufen rund 200 Kits, Brabus setzt etwa 300 bis 400 Stück ab. Insgesamt also etwa 500 bis 600 sehr umfangreich veredelte Smarts.

Was macht Carlsson besser als Aston Martin, die vor wenigen Jahren ihren aufgemotzten Kleinstwagen Cygnet eingestellt haben?

Mit knapp 40.000 Euro war er sinnlos teuer. Das kann man von unserem veredelten Smart nicht behaupten.

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